Home » Erfahrungen » Erfahrungsberichte zu Goood – Wirklich so good?

Erfahrungsberichte zu Goood – Wirklich so good?

Erfahrungsberichte zu Goood – Wirklich so good? – Der Mobilfunkanbieter Goood wirbt für ein außergewöhnliches Geschäftsmodell 10% des gebuchten Paketpreises werden an ein soziales oder gemeinnütziges Projekt gespendet, Goood selbst reinvestiert ¼ des Profits in soziale Start-ups und Projekte. Sogar die Fanta4 haben sich aus diesem Interesse an Goood beteiligt. In der Auswahl an Tarifen ist Goood recht übersichtlich aufgestellt, denn es gibt bisher nur zwei Tarife: den goood smile und den goood easy Tarif, jeweils noch in der ‚big‘-Option buchbar. Genauer, ein Tarif mit einem Kontingent an Frei-Minuten und eine Allnet-Flat. Alle Tarife haben eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten und eine abwählbare Datenautomatik. So viel gibt es allgemein über den frischen Mobilfunkanbieter zu berichten, doch was sagen einige Kunden zum Spenden-Konzept und wie zufrieden sind sie mit den Mobilfunkleistungen? Tut man sich und anderen mit einen Mobilfunkvertrag bei goood so einfach etwas Gutes? Alle Tarifdetails zum Anbieter sind direkt hier zusammen gestellt.

Wie blicken Kunden auf das Konzept von Goood?

„Wenn der Anbieter es schafft einen wirklich funktionierenden „persönlichen Kundenservice“ zu bieten und die Tarife in der Nähe derer von O2 liegen, hätte er derzeit sogar gute Chancen.“ Von Marty McFly.

„Diese „sozialen Angebote“ sind eigentlich völlig schwachsinnig für das Anliegen selbst und eher Reaktion unserer völlig verunsicherten oder desorientieren Gesellschaft. Um mich nicht falsch zu verstehen: Ich halte es durchaus für sehr wichtig, bestimmte Projekte wohltätigkeitsmäßig in unserer Welt zu unterstützen. Es wäre denen aber mehr gedient, wenn die Spender das Vorhaben direkt oder über Hilfsorganisationen unterstützen. Kein Mensch würde mehr telefonieren oder surfen, weil er Gutes damit tut.“ Von wolfbln.

Stellt euch nur mal vor, wie viel Geld für gemeinnützige Organisationen zusammen kommen würde, wenn jeder Handynutzer monatlich 1, 2 oder 3 € spenden würde. Enormes Potenzial!!!“ Von Wencke Bagger.

„Warum soll ich euren ‚big easy‘-Tarif für monatlich €18 + €2 Spende nehmen, wenn ich das haargenau gleiche Mobilfunkpaket für €8 im Monat bekomme? Wenn ich dabei €12 im Monat spende, dann macht dies für mich keinen Unterschied: gleiches Produkt, gleicher Preis. An Spenden fallen dabei allerdings € 12 pro Monat an; d.h. um € 10 mehr als beim ‚big easy‘? Ist doch sozialer – oder? Von Christine Brunner.“

Die obigen Meinungen präsentieren wie unterschiedlich Kunden vom Goood-Konzept beeindruckt sind. Telefonieren und Surfen und dabei gleichzeitig Gutes tun, lässt sich zwar offensichtlich leicht miteinander verbinden, aber ob die Idee Zukunft hat wird sich herausstellen müssen. Schließlich muss bei goood nicht nur das Spendensystem funktionieren, sondern vor allem auch die Leistung im Mobilfunkbereich überzeugen. So zum Beispiel mit einem guten Mobilfunknetz, Kundenservice und Konditionen der Tarife. Auch wenn die Marke noch sehr jung ist, wie schaut es hier aus?

Vertragsbeginn war am 12.04.17, die Simkarte kam erst am 14 April. Aus Kulanz werden mir 2 € erlassen. Ich bin der Meinung, das es Selbstverständlich sein sollte für die erste Rechnung einen Betrag zu erlassen und nicht aus Kulanz. Natürlich kann goood nichts dafür, wenn die Post länger braucht, aber Fakt ist auch, das ein Brief bis zu drei Tage unterwegs sein kann. Also wäre eine Expresssendung angemessen gewesen oder einen erst garnicht so einen frühen Vertragsbeginn anzubieten. Von Michael Tiener.

Ich freue mich sehr euer Unternehmen gefunden zu haben. Allerdings reichen max. 2GB vllt noch meiner Mutter, aber trotz ständigem WiFi müsste es für mich wenigstens das doppelte sein. Aber ich kann bei euch leider nichtmal eine Option auf mehr buchen. Deshalb kann ich dieses mal leider noch nicht mitmachen. Hoffentlich aber dann beim nächsten mal. Von Gregor Galic.

„Heute sollte der schaltungstermin für die simkarte sein. Nein nach 5 tagen schafte mann einen mitzuteilen das der vertrag abgelehnt wird. Kommiger verein erst bla bla dan nichts. Nicht zu empfehlen.“ Von Daniel Plümecke.
„Gedrosselt wird auf 16 Kbit/s – Willkommen in der Steinzeit.“ Von Stefan Lohmeier.
„Interessantes Konzept. Ich persönlich finde allerdings einige Vertragsklauseln wenig verbraucherfreundlich:
a) Datenautomatik für 2 € / 100 MB
b) Anrufe zur eigenen Mailbox voll kostenpflichtig, Rückruf aus dee eigenen Mobilbox sogar fast doppelter Preis (0,29 € / min).
c) Nach 24 Monaten Preiserhöhung (beim Tarif „goood big smile“) um 3 € / Monat, wenn man nicht aktiv um weitere 24 Monate verlängert (lt. Kleingedrucktem noch zusätzlich eingeschränkt auf „Vertragsverlängerungsaktionen der goood mobile GmbH“.
IMHO: So nicht. Ich bin raus.“ Von BeMiGro.

„Bis zu der Stelle, wo das O2-Netz genannt wird, war ich begeistert. Wie kann grade dieses Netz gewählt werden, das so vielen solche unglaubliche Probleme macht? Sogar die Bundesnetzagentur geht jetzt gegen Telefonica/O2 vor. Ich habe 1&1 demgegenüber als verläßlichen Partner kennengelernt. Warum ist das Netz nicht wählbar? Dann würde ich sofort zugreifen.“  Von Findula.

Aus den Kundenerfahrungen sowie -Meinungen sind einige zwar von der goood-Idee überzeugt und entscheiden sich für den Mobilfunkanbieter . Andere wiederum schrecken hierbei die Konditionen der Goood-Tarife ab. So war zum Beispiel beim Start der Marke viel zu wenig Datenvolumen (2GB) enthalten, inzwischen fällt dieses höher aus. Auch stößt das O2-Netz übel auf und die damit einhergehende Datenautomatik sowie starke Drosselung, die wenig zum guten Image des Anbieters passt, auch weil dieser von der Drillisch Online GmbH als Partner betreut wird, welcher Tarife zu Dumpingpreisen auf den Markt bringt. Ein anderer Netzanbieter wäre für einige Kunden noch überzeugender gewesen. Und wenn bei Bestellung und spätestens beim Versand der Sim-Karte Probleme auftauchen, ist das kein guter Start. Hier muss sich goood noch deutlich ins Zeug legen, damit das Konzept ein Erfolg wird. Das betrifft den Mobilfunkbereich, der sich bei goood mehr wie ein Beiwerk anfühlt, um Gutes zu tun. Das ist sicherlich auch so gewollt, nur sollte man aufpassen, dass die Konkurrenz nicht mit deutlich besseren und günstigen Angeboten davon zieht. Schließlich reicht Gutes zu tun allein nicht aus, wenn man trotzdem auf Telefonie und mobiles Surfen angewiesen ist. Sollte Goood beides im Verhältnis noch besser zusammenbringen, dann hat der Anbieter in diesen Zeiten viel Potenzial. Alle Tarifdetails zum Anbieter sind direkt hier zusammen gestellt.

Autor Bastian Ebert

Autor
Ich begleite die Entwicklungen im Bereich der Telekommunikation und des Mobilfunks bereits seit 2006 und schreibt regelmäßig zu den Theme Handytarife, Smartphones, Allnet Flat und zu den anderen Bereichen, die mit dem Mobilfunk zusammenhängen. Ziel ist es dabei die Verbraucher möglichst einfach und dennoch umfassend über die Produkte auf dem Markt zu informieren und vor allem die neuen Entwicklungen verständlich zu beschreiben. Bei Problemen oder Fragen - einfach die Kommentare nutzen oder micht direkt anschreiben. Mehr zu mir und meinem Hintergrund: Wer schreibt hier?

One comment

  1. Warnung – dieses Unternehmen ist mE unseriös. Es ist zB nicht möglich, vor Ablauf von 18 Monaten (!) überhaupt in einen höheren Tarif zu wechseln, und für jeden (!) Wechsel muss man eine überteuerte „Gebühr“ bezahlen, selbst wenn man in einen höheren Tarif wechseln möchte. Zudem ist zusätzlich aufgebuchtes Datenvolumen teuer – und viel langsamer. Der Kundendienst ist zudem eine Katastrophe, wenn man mal ein Problem hat. Und auf der unübersichtlichen Plattform muss man sich erst endlos durchklicken, bis man zB zur Antwort auf eine Frage gelangt. Meine Empfehlung: Die zwanzig Euro lieber direkt spenden und einen seriösen Mobilfunkanbieter wählen.

Kommentar schreiben

Die Emailadresse wird nicht veröffentlicht.Pflichtfelder sind mit einem * markiert. *

*