Callya
Special

Die schnellste Prepaid-Karte: 1.25GB mit 500Mbit/s LTE Speed und 200 Freieinheiten für Gespräche und SMS nur 9.99€ monatlich!
5 Sterne Bewertung zum Anbieter »
Congstar
D1 Tarife

Besser als Prepaid: Der Congstar "wie ich will Tarif" im besten D1 Netz der Telekom hat die gleichen Konditionen wie Prepaid, kommt aber ohne Aufladung aus!
5 Sterne Bewertung zum Anbieter »
Home » Ratgeber » 5G Tarife und Flat – Die neue Technik im Überblick

5G Tarife und Flat – Die neue Technik im Überblick

5G Tarife und Flat – Die neue Technik im Überblick
5 (100%) 1 Stimme[n]

5G Tarife und Flat – Die neue Technik im Überblick – 5G ist im Mobilfunk-Bereich der Nachfolger von 4G und soll früher oder später die aktuellen UMTS, HSDPA und LTE Übertragungsstandards durch noch schnellere Geschwindigkeiten ersetzen. Die Entwicklung dazu läuft bereits aber es sieht so aus, als würde es noch einige Jahre dauern, bis 5G tatsächlich in der Praxis kommt und man die ersten Tarife und Flatrates mit 5G Geschwindigkeit bekommen kann. Es gibt aktuell also noch keine 5G Angebote, die man buchen könnte. Darüber hinaus gibt es derzeit auf dem Markt auch noch gar keine Handys und Smartphones, die diesen Speed unterstützen würden.

Was ist 5g eigentlich?

Technisch gesehen ist 5G eine drahtloser Breitbandtechnologie, die mit einem 5-Ghz-Signal arbeitet und für die es einen neuen Standard zur Übertragung der Daten gibt. 5G ist dabei der Nachfolger der 4G Technologie, die derzeit bereits in den deutschen Mobilfunk-Netzen von Vodafone, der Telekom und O2 flächendeckend eingesetzt werden.

Die Vorteile von 5G Verbindungen

5G lohnt sich vor allem in Verbindung mit großen Datenflat:

Der größte Vorteil der neuen 5G Übertragungstechniken sind die deutlich höheren Geschwindigkeiten, mit denen im mobilen Bereich Daten verschickt werden können. Bereits von 3G (UMTS) auf 4G (LTE) gab es hier eine deutliche Steigerung. Von 42,2MBit/s im 3G Bereich waren mit LTE Geschwindigkeiten von bis zu 500MBit/s möglich und die Unternehmen forschen nach wie vor daran, dies noch schneller zu machen. Mit 5G sollen diese Übertragungsraten noch mal gesteigert werden. Mittlerweile gehen die meisten Unternehmen davon aus, dass 5G Verbindungen Daten mit bis zu 20GBit/s (entspricht 20.000MBit/s) übertragen können.

Damit können nicht nur einzelne Geräte schneller surfen, sondern es ist vor allem möglich, viel mehr Geräte als bisher in eine Funkzelle unter zu bringen, ohne dass dadurch die Kapazität einbricht. Hintergrund ist dabei vor allem, dass zukünftig immer mehr Geräte selbst das Internet nutzen sollen (Internet of Things) und damit der Anteil von maschineller Datenübertragung steigt.

Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Punkte, die bei 5G Verbindungen verbessert wurde. Beispielsweise liegen die Ansprechzeiten (Latenzen) im 5G Bereich noch niedriger als bei LTE. Mittlerweile geht man von Latenzen im Bereich von weniger als einer Millisekunde aus. Dazu ist auch der Stromverbrauch der Netze niedriger. Das ist zwar vor allem für die Netzbetreiber ein Vorteil, sollte aber auch auf keinen Fall vernachlässigt werden.

Braucht man 5G wirklich?

Anwendungsbereich ist dabei weniger die normale Nutzung als privater Kunde sondern eher der Einsatz in anderen Bereichen, beispielsweise beim autonomen Fahren. Dort fallen große Datenmengen an:

Bereits heute produziert eine S-Klasse ein Gigabyte an Daten – in der Sekunde. Es gibt bis zu 80 verschiede Datensteuerungsgeräte in einem Fahrzeug, diese Daten können den Fahrer be- und entlasten und sind für viele interessant: Nicht nur für den Fahrer und den Halter, sondern auch für den Hersteller, Versicherungen und die Polizei. Bisher haben auf einen Teil der Fahrzeugdaten alleine die Hersteller der Fahrzeuge Zugriff.

Natürlich hat 5G auch den Vorteil, dass dann auf dem Handy und Smartphone schneller Daten geladen werden können. Allerdings sind mittlerweile auch mit LTE schon Videos und Streaming mit guter Qualität möglich. Der Vorteil von 5G liegt daher wirklich weniger bei den privaten Nutzer.

Die Probleme bei 5G

Neben der Entwicklung des neuen Standards gibt es noch eine Reihe von weiteren Punkten, die geklärt werden müssen, bevor 5G in der Praxis eingesetzt werden kann. Das wäre im Detail:

  • Entwicklung von 5G Handys und Smartphones
  • Umrüstung der Netze auf 5G Bereiche
  • Ausbau der Breitbandnetze im Kabelbereich, damit die großen Datenmengen auch von den Funktürmen ins normale Netz übertragen werden können

Besonders der letzte Punkt könnte in Deutschland noch zu einem Problem werden, denn die Glasfasernetze, die eine entsprechende Leistung haben, sind in Deutschland bisher eher selten.

Wann kommen die ersten 5G Tarife?

Die Erwartungen der Anbieter sind unterschiedlich, was den Start von 5G angeht. So spricht Nokia (die Netztechnik Sparte) bereits davon, dass man diese Technik bereits 2017 einsetzen könne. Danach sieht es aktuell aber leider noch nicht aus. Derzeit gehen die meisten Anbieter davon aus, das 5G Ende 2020 zur Verfügung stehen könnten – zumindest in den ersten Bereichen von Deutschland.

Derzeit wird aber auch der 4G Ausbau weiter voran getrieben und die Geschwindigkeit in diesen Netzen erhöht.  O2 schreibt beispielsweise zu den aktuellen Entwicklungen:

Ein erstes Gefühl in Richtung 5G vermittelt das Münchener Tech City-Projekt von Telefónica: Das 4,5G-Hochgeschwindigkeits-Mobilfunknetz dient derzeit auch als Test- und Forschungsumgebung für den zukünftigen Standard. Anwendungen, die gleichzeitig geringe Latenzzeiten und hohe Übertragungsraten benötigen, werden in dem Pilotnetz auf ihre Praxistauglichkeit getestet. Die leistungsfähige Systemtechnik stellt der langjährige Technologiepartner Huawei bereit. Bei diesem Münchener Tech City-Projekt gelang es den beiden Unternehmen Ende Februar 2017, weltweit erstmals in einem Feldversuch Massive MIMO im Frequenzbereich um 3,5GHz Ende zu Ende einzusetzen und erzielte eine Datenübertragungsgeschwindigkeit von 650 Mbps. Mit der Zusammenlegung von fünf lizensierten LTE-Frequenzbändern verzeichneten die Unternehmen Anfang März den nächsten Erfolg indem sie eine maximale Peak-Downloadrate von 1,65 GBit/s erreichten. Gemeinsam bereiten die beiden Treiber der Digitalisierung in Deutschland den Weg zu 5G.

Im breiten Markt wird man 5G wahrscheinlich erst deutlich nach 2020 finden und damit wird es wohl auch bezahlbare 5G Tarife erst in diesem Zeitraum geben.

5G im Video erklärt

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=c3bkMfYM9rQ

Die Wichtigkeit von 5G ist mittlerweile auch in der Politik angekommen.  Die Bundesregierung hat dazu bereits einen Grundlagenplan verabschiedet. Dieser sieht grob wie folgt aus:

  • 5G-Frequenzen bereitstellen: Für alle 5G-relevanten Frequenzbereiche werden bedarfsgerecht Testfrequenzen bereitgestellt. Die anstehenden Vergabeverfahren für bereits zugewiesene Mobilfunkfrequenzen sind auf eine schnellstmögliche 5G-Markteinführung ausgerichtet.
  • 5G-Forschung unterstützen: Der Bund stellt Fördermittel bis zu 80 Millionen Euro für die 5G-Forschung und Entwicklung bereit. Er unterstützt die Koordination der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, um Deutschland eine Führungsposition bei 5G zu sichern.
  • 5G-Kooperationen fördern: Der Bund führt das „Dialogforum 5G“ für die Telekommunikationswirtschaft und die Anwenderindustrien fort. Das wissenschaftlich begleitete Forum organisiert die Vernetzung der Industriepartner – auch im Hinblick auf zukünftige Standards.
  • 5G für Städte und Kommunen initiieren: Der Bund initiiert den Aufbau einer 5G-Stadt in Deutschland. Dieses großflächige Demonstrationsprojekt soll verschiedene 5G-Anwendungen präsentieren. Die 5G-Musterstadt wird vom Bund mit bis zu zwei Millionen Euro gefördert.
  • 5G-Rollout beschleunigen: Bis 2025 sollen alle relevanten Verkehrswege im 5G-Netz funken. Der Aufbau von Mobilfunkzellen in Innenstädten soll weitestgehend unter Einbindung bestehender Trägerstrukturen wie Straßenlampen und Ampeln erfolgen.

Ob das ausreicht, um den Ausbau von 5G zu beschleunigen, ist aber eher fraglich.

Kommentar schreiben

Die Emailadresse wird nicht veröffentlicht.Pflichtfelder sind mit einem * markiert. *

*