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Nano-, Micro- und eSIM – die Simkarten-Größen im Überblick

Nano-, Micro- und eSIM – die Simkarten-Größen im Überblick
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Simkarte Sim Smartphone Pixabay CC0Nano-, Micro- und eSIM – die Simkarten-Größen im Überblick – Vor einigen Jahren war alles noch sehr einfach. Es gab nur die normale Simkarte mit den Abmessungen 25×15 Millimeter. Diese funktionierte in alle Geräten.

Mittlerweile ist die Situation im deutschen Mobilfunk-Bereich deutlich komplexer geworden und es gibt inzwischen drei Simkarten-Formate und bald wird mit der eSIM eine weitere Form der Simkarte dazu kommen. Das bedeutet für Kunden, dass sie bei der Wahl von Tarif und Endgerät auch darauf achten müssen, dass der richtige Kartentyp unterstützt wird. Bei den Tarifen hat sich die Lage dabei entspannt. Mittlerweile haben fast alle Anbieter auch Nano-Simkarten im Angebot und es gibt bei der Bestellung oft gleich alle Größen von Simkarten dazu. Man kann sich dann die passende Größe heraus suchen. Probleme gibt es allerdings, wenn man das Smartphone wechselt. Dann wird mittlerweile sehr oft auch eine andere Größe der Simkarte benötigt und damit muss man beim eigenen Anbieter eine Ersatzkarte bestellen. Das ist allerdings oft mit Kosten verbunden, je nach Anbieter werden 5 bis 20 Euro für eine neue Karte berechnet.

Diese Simkarten-Größen gibt es

Aktuell finden sich auf dem deutschen Markt drei verschiedene Kartengrößen. Die normale Simkarte wird dabei oft als Mini-SIM bezeichnet, dazu gibt es noch die Micro-Simkarte mit etwas kleineren Abmessenung und die Nano-Sim als derzeit kleinste Form der Simkarte.

Die Größen im Überblick:

  • Mini-SIM: (teilweise auch unter der Bezeichung Klassik-SIM oder Standard-SIM zu finden) 25×15 Millimeter. Diese Karte ist die ursprüngliche Simkarte und findet vor allem in älteren Geräten noch ihren Platz
  • Micro-SIM: diese Karte ist die etwas kleinere Form der Mini-Simkarte und hat Abmessungen von 15×12 Millimetern. Diese Karte kommt beispielsweise imiPhone 4, iPhone 4s, Samsung Galaxy S3, Samsung Galaxy S4, Samsung Galaxy S4 mini, Samsung Galaxy S5 mini, Samsung Galaxy S5, Samsung Galaxy Note Edge, Samsung Galaxy Note 3, Samsung Galaxy Note 3, Sony Xperia™ M, Sony Xperia™ Z2, HTC One M7, HTC One mini, Nokia Lumia 630 sowie in einigen neueren Modellen zum Einsatz.
  • Nano-Sim: Diese Karte ist die derzeit kleinste Simkarte auf dem Markt und kommt auf Abmessungen von 8,8×12,3 Millimetern. Man findet sie beispielsweise in diesen Geräten: Samsung Galaxy S6, Samsung Galaxy S6 edge, Samsung Galaxy Alpha, Samsung Galaxy A3, Samsung Galaxy A5, Samsung Galaxy Gear S, iPad mini, iPad mini 2, iPad mini 3, iPad Air, iPhone 5c, iPhone 5s, iPhone 5, iPhone6, iPhone 6 plus, Amazon Fire Phone, HTC One M8, HTC One mini 2, HTC One M9, Sony Xperia™ Z3, Sony Xperia™ Z3 Compact, Nokia Lumia 830, Nokia Lumia 930

Die sogenannte eSIM ist keine Simkarte im eigentlichen Sinne sondern ein fest verbauter Chip, der in den Geräten verankert ist. Man kann ihn nicht mehr wechseln, aber mit verschiedenen Tarifen neu programmieren. Derzeit gibt es die ersten eSIM Angebote auf dem deutschen Markt aber noch keine weite Verbreitung dieses Systems.

Welche Simkarte-Größe wird benötigt?

Die Größe der Simkarte hängt immer vom genutzten Gerät ab und wird vom Anbieter in der Regel auch direkt in den technischen Daten mit angegeben. Damit kann man bereits vor dem Kauf sicher sein, welche Größe einer Simkarte man für das Smartphone oder Tablet benötigt.

Wer sich dabei unsicher ist, kann auch eine Verkäufer fragen oder im Internet suchen, in der Regel findet man für alle aktuellen Geräte sehr schnell Informationen, welche Simkartengrößen verwendet werden. Apple hat die Liste der Karten und Geräte beispielsweise hier veröffentlicht: https://support.apple.com/de-de/HT202645

Viele Mobilfunk-Anbieter sind dazu über gegangen, bei neuen Tarife Simkarten in verschiedenen Größen auszuliefern. Bei Congstar, aber auch anderen Anbietern, gibt es beispielsweise die sogenannte Triple-SIM oder auch 3-in1-Sim genannt. Diese Karten beinhalten Mini-, Micro- und Nano-SIM, die man je nach Bedarf in der richtigen Größe heraus brechen kann. Das klappt allerdings nur einmal, hat man sich für die Nano-Sim entschieden kann man nicht mehr zurück zur Micro- oder normalen Simkarten.

Bei anderen Anbietern gibt es die 2-in-1 Sim als Kombination aus Micro- und normaler Sim. Die Nano-Simkarte muss dann extra bestellt werden.

Die Alternative: Adapter

Die Alternative zu einem Wechsel der Kartengröße sind Adapter, mit denen man die Simkarte behält und sie per Adapter auch für größere Formate verwenden kann. In der Regel nutzt man dabei eine Nano-Simkarte, die per Adapter auch in größere Slot eingelegt werden kann.

Die Simkarte-Adapter bekommt man mittlerweile in jedem gut sortieren Fachhandel oder auch online und die Kosten belaufen sind in der Regel auf wenige Euro. Meistens ist ein Adapter billiger als die Bestellung einer neuen Simkarte beim Anbieter.

Einige Adapter gibt es hier:

Der Königsweg ist dabei, immer die Nano-Simkarte zu nutzen, da man zwar kleinere Karten per Adapter in d größere Slots einlegen kann, aber dies leider nicht umgekehrt funktioniert. Es gibt also keinen Adapter um eine normale Simkarte in einen Nano-Sim Slot zu quetschen. Daher sollte man immer die Nano-Simkarte bestellen und sie per Adapter auch für größere Geräte verwenden.

Simkarten selber schneiden besser vermeiden

Im Internet gibt es eine Reihe von Anleitungen und Videos, wie man Simkarten auf die richtige Größe zurecht schneiden kann. Teilweise finden sich auch Schablonen mit den Abmessungen von Nano- und Micro-SIM, um das Zuschneiden noch einfacher zu machen. Das ist theoretisch auch möglich, birgt aber einige Gefahren:

  • bei einem falschen Schnitt kann der Chip auf der Karte beschädigt werden und dann ist die Karte dauerhaft zerstört. Man kommt in diesem Fall um die teure Ersatzbestellung einer neuen Karte nicht herum.
  • Bei unsachgemäßen Arbeiten können Plastikspäne und scharfkantige Teile ins Smartphone Geräte und für Verschmutzungen und Beschädigungen sorgen

Bei einigen älteren Karten gibt es dazu noch ein weiteres Problem: sie haben teilweise einen größeren Chip und können daher gar nicht auf die Nano-Simkarten Größe geschnitten werden. Der Versuch würde die Karte vollständig zerstören, da der Chip mit beschädigt werden muss.

Es besteht also ein durchaus nicht zu unterschätzendes Risiko bei dieser Arbeit. Man sollte daher besser auf einen Adapter zurück greifen, da es hier gar kein Risiko gibt, oder in den Fachhandel gehen. Dort gibt es oft Stanzen für die Simkarten Größen, mit denen man sehr einfach und genau die richtige Größe stanzen kann.

Wer die Karte trotzdem selbst zurecht schneiden möchte, findet hier eine Anleitung in Videoform:

 

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