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Congstar Homespot – der DSL-Ersatz mit LTE und bis zu 200GB Datenvolumen

Congstar Homespot – der DSL-Ersatz mit LTE und bis zu 200GB Datenvolumen
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Congstar Homespot – der DSL-Ersatz mit LTE und bis zu 200 Gigabyte Datenvolumen – Congstar ist aktuell vor allem durch die Prepaidkarten und Smartphone Tarife des Unternehmens bekannt, hatte aber gerade in den Anfangstagen durchaus auch DSL- und Festnetz-Anschlüsse mit im Programm. Diese gibt es inzwischen nicht mehr, mit dem Congstar Homespot bietet das Unternehmen aber eine interessante Alternative zu einem normalen Festnetz-Anschluss per Kabel. Der Homespot besitzt dabei eine Simkarte von Congstar und kann damit die Verbindung zum D1 Mobilfunk-Netz der Telekom aufnehmen. Gleichzeitig baut das Gerät ein WLAN auf, in das sich andere Geräte einwählen können und diese dürfen dann die Internet-Verbindung über den Homespot nutzen. Der Homespot ist damit vergleichbar mit einem normalen WLAN Router, nur das die Internet Verbindung nicht über ein Kabel hergestellt wird, sondern über das Mobilfunk-Netz der Telekom. Mittlerweile gibt es Homespot bei mehreren Unternehmen: beispielsweise bietet auch O2 eine Homespot an und bei Vodafone heißt dieses Angebot Gigacube.

Für die Verbindung hat der Congstar Homspot (als einer der wenigen Tarife des Unternehmens) Zugriff auf das LTE Netz von Congstar. Der Speed ist dabei allerdings limitiert und beträgt maximal 50MBit/s (je nach gewähltem Tarif). Der aktuellen Ausbaustand des Telekom Netzes (das auch das Congstar Netz ist) kann auf der Netzausbaukarte von D1 geprüft werden.

Die Homespot Tarife im Vergleich

Für die Nutzung des Homespot bietet das Unternehmen drei verschiedene Tarife an, die sowohl mit als auch ohne Vertragslaufzeit zur Verfügung stehen. Die Angebote ohne Laufzeit und monatlicher Kündigung sind dabei jeweils mit dme Zusatz „flex“ gekennzeichnet. Das ist durchaus erwähnenswert, denn bei anderen Homespot Anbietern in diesem Bereich gibt es leider keine Angebote mit kurzer Laufzeit. Dort ist man dann immer längerfristig gebunden, wenn man einen Homespot nutzen will. Bei Congstar sehen die Tarife derzeit wie folgt aus:

  • Homespot 30: Die kleinste Tarifvariante bietet 30GB monatliches Datenvolumen und kostet 20 Euro monatlich. Der Speed ist mittlerweile genau so schnell wie in den anderen Angebote und beträgt 50MBit/s mit LTE.
  • Homespot 100: Die Flex-Variante kostet pro Monat 20 Euro und bietet 100 GB Surfvolumen bei einer Geschwindigkeit von 50 Mbit/s. Wer sich für die Laufzeit-Variante entscheidet, erhält 100 GB Datenvolumen mehr, also monatlich 30 GB.
  • Homespot 200: Für 45 Euro pro Monat erhalten Nutzer in dieser Variante 200 GB Datenvolumen. Die Laufzeit-Variante bietet für den gleichen Preis 50 GB Surfvolumen. Die Geschwindigkeit beträgt jeweils 50 Mbit/s.

Dazu gibt es noch einen interessante Punkt bei der Drosselung. Auch wenn man das Datenvolumen verbraucht hat, surft man immer noch mit 384kBit/s. Das ist zwar nicht sehr schnell aber immer noch deutlich schneller als bei den anderen Congstar Tarifen, die auf 32kBit/s gedrosselt werden. Alle weiteren Details gibt es direkt bei Congstar.

Mittlerweile kann der Tarif auch pausiert werden. Dann enstehen keine weiteren Kosten. Das ist für bis zu 180 tage möglich:

Das Pausieren des Homespot-Vertrages ist jederzeit bis zu max. 180 Tage möglich (Bearbeitungsfrist: 48 Stunden). Das Entgelt für das Pausieren beträgt einmalig 20 €. Zugebuchte Optionen sind von der Pause ausgenommen und werden weiterhin berechnet. Während der Pause entfällt die Pflicht zur Erbringung der gegenseitig im Rahmen des Homespot-Vertrages vereinbarten Leistungen mit Ausnahme der Pflicht zur Begleichung offener Forderungen durch den congstar Kunden. Der Vertrag wird nach dem Ende der Pause fortgesetzt und verlängert sich um den Zeitraum der Vertragspause.

Die Einschränkungen beim Congstar Homespot

Leider ist die Nutzung des Homespot nicht ganz so frei, wie man das von Handys und Smartphones gewohnt ist, sondern Congstar hat den Einsatz an einen bestimmten Standort gekoppelt. Man meldet den Homespot in einem bestimmten Bereich an und kann dann auch nur in diesem Bereich (definiert über die Funkzelle) das mobile Internet nutzen. Möchte man den Spot an einem anderen Standort einsetzen, muss man ihn direkt bei Congstar ummelden. Das kostet Geld und auch Zeit.

Das Unternehmen schreibt im Original dazu:

Der Tarif ermöglicht die Datennutzung via der Mobilfunktechnologie LTE nur an dem vom Kunden angegebenen Standort und dessen unmittelbaren Umkreis (sogenannter Surfbereich) innerhalb Deutschlands. Voraussetzung für die Nutzung ist die Verfügbarkeit der Mobilfunktechnologie LTE am angegebenen Standort sowie ein LTE-fähiges Endgerät.

Damit ist der Homespot zumindest beim normalen Einsatz nicht sehr flexibel und auf einen Standort beschränkt. So schreiben die Experten bei surfstick.cc beispielsweise dazu:

Etwas kritisch ist, dass man den WLAN Cube nur an einem Standort nutzen kann. Dieser wird beim Vertragsabschluss fest gelegt und außerhalb des Standortes ist das mobile Surfen nicht möglich. Der Homespot eignet sich daher nicht für den Einsatz m Capmer oder im Urlaub. Hier ist der Vodafone Gigacube die bessere Alternativ, dort gibt es die Beschränkung auf den Surfbereich nicht.

Allerdings ist die Funkzelle in der Regel größer, als man vielleicht annimmt. Ein Nutzer bei android-hilfe.de schreibt dazu:

Ich kann quasi im ganzen Ort surfen, ~23.000 Einwohner 2 – 3km Radius. :) Wenn man einen Download laufen hat habe ich auch in der nächsten 15km entfernten Stadt noch eine Datenverbindung :p bis zur Trennung, dann gehts aber nicht mehr. Die max. 384kbit(48KB) im Download nach Drosselung habe ich auch eigentlich immer und man kann damit wirklich noch sehr ordentlich surfen, absolut kein Vergleich mit den max. 64kbit der üblichen Tarife. Möchte ich mit meinem Phablet eigentlich schon jetzt nicht mehr missen.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Congstar.

Für wen lohnt sich der Congstar Homepot?

Derzeit bieten imme rmehr Anbieter WLAN Cubes an, mit denen man über das mobile Internet ein Art DSL- und Festnetzeratz bekommt. Das Congstar Angebot bietet dabei viel Datenvolumen und LTE Zugang, ist aber nicht mobil, da es an eine bestimmte Funkzelle gekoppelt ist. Dieses Angebot lohnt sich also wirklich nur dann, wenn man den WLAN Homespot an einer festen Position betreiben will. Das kann beispielsweise die Gartenlaube sein oder auch die Wohnung – wichtig ist aber, dass man den Spot nicht mobil mitnehmen kann.

Ansonsten eignet sich der Congstar Homespot auch für die Nutzung für kurze Zeiträume, denn es gibt alle Congstar Tarife auch ohne Laufzeit, so dass man sehr schnell und einfach auch wieder kündigen kann – beispielsweise wenn der Winter kommt und man den Cube für einige Monate nicht benötigt. Für noch kürzerer Nutzungen (beispielsweise am Wochenende) lohnt sich der Homespot S Tarif, mit dem man extrem flexibel ist und sich das Surfen wirklich so einteilen kann, wie man es gerade braucht.

Teilweise nutzen Verbraucher die Simkarte des Homespots auch im Handy, denn einen mobile Datenflat mit mehreren Gigabyte pro Monat ist auch auf dem Handy bzw. Smartphones nicht zu verachten. Allerdings sind dann trotzdem keine Gespräche und SMS möglich und natürlich sollte man sich nicht aus der registrierten Funkzelle entfernen.

Alle weiteren Details gibt es direkt bei Congstar.

Video: so einfach aktiviert man den Homespot von Congstar

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Autor Bastian Ebert

Autor
Ich begleite die Entwicklungen im Bereich der Telekommunikation und des Mobilfunks bereits seit 2006 und schreibt regelmäßig zu den Theme Handytarife, Smartphones, Allnet Flat und zu den anderen Bereichen, die mit dem Mobilfunk zusammenhängen. Ziel ist es dabei die Verbraucher möglichst einfach und dennoch umfassend über die Produkte auf dem Markt zu informieren und vor allem die neuen Entwicklungen verständlich zu beschreiben. Bei Problemen oder Fragen - einfach die Kommentare nutzen oder micht direkt anschreiben. Mehr zu mir und meinem Hintergrund: Wer schreibt hier?

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