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7 Tipps – So schütz man sein Smartphone vor Dieben und unbefugten Zugriffen

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Das Smartphone ist aus dem Leben der meisten Menschen schlicht nicht mehr wegzudenken. Apps navigieren einen durch unbekanntes Terrain, Emails erreichen einen an jedem Ort und in Windeseile teilt man sich in den sozialen Medien seinen Freunden mit. Auf dem Smartphone befinden sich viele persönliche und sensible Informationen, die in fremden Händen nichts zu suchen haben. Wir zeigen Ihnen, wie sie ihr Smartphone vor unbefugten Zugriffen von außen schützen, wie Sie im Falle eines Diebstahls handeln sollten und wie Sie ihre Daten sichern können.

Es gibt viele Möglichkeiten sein Smartphone vor Dieben und unbefugten Zugriffen zu schützen.

 

  1. Regelmäßig Betriebssystem updaten

Wer kennt das nicht? Das Smartphone zeigt einem an, dass ein Update für das Betriebssystem vorliegt, doch man hat gerade kein W-LAN, keine Zeit oder schlicht keine Nerven, sich damit zu befassen. Doch wer das Update immer weiter hinauszögert, der geht ein großes Risiko ein. Denn sollte das Smartphone plötzlich in falsche Hände geraten, da es verloren gegangen ist oder schlicht gestohlen wurde, können Kriminelle die entstandenen Sicherheitslücken im System-Code ausnutzen, um unbefugt auf die Daten Zugriff zu erhalten. Denn die System-Aktualisierung enthält meistens auch neue Sicherheitsupdates. Im Regelfall erhält man eine Benachrichtigung, dass ein neues Systemupdate bereitsteht. Man kann jedoch auch in den Einstellungen selbst nachschauen, ob das Smartphone auf dem neuesten Stand ist.

 

  1. Kontinuierlich Backups erstellen

Sollte das Smartphone tatsächlich gestohlen werden, sind nicht automatisch auch alle Daten verloren. Denn wer regelmäßig Backups erstellt, sichert seine Daten auch außerhalb des Smartphones ab. Das Backup kann manuell mittels Festplatte oder USB-Stick durchgeführt werden, nachdem man die Daten zuvor per Kabel vom Smartphone auf einen PC bzw. Laptop übertragen hat und diese dann auf den Datenträger zieht. Doch das kostet viel Zeit und schnell hat man das Backup wochenlang nicht mehr durchgeführt. Einfacher ist es, man stellt ein automatisches Backup in einem bestimmten Rhythmus ein. Die Daten werden dann regelmäßig in einer Cloud gespeichert, bei Android-Nutzern ist dies die Google Cloud, bei iPhone-Besitzern ist dies die iCloud. Dafür ist es wichtig, dass man stets genügend Speicherplatz zur Verfügung hat. Ist der Cloud-Speicher voll, kann man neuen Speicherplatz erwerben oder nicht mehr benötigte Daten aus der Cloud löschen, um Platz zu schaffen. Seit Android 5 bietet Google die Verschlüsselung des internen Speichers an. Während dies bei den meisten Smartphone-Typen automatisch passiert, muss man bei manchen Smartphones diese Funktion erst aktivieren unter „Einstellungen | Sicherheit | Smartphone verschlüsseln”.  Der interne Speicher von iPhones ist dagegen immer automatisch verschlüsselt.

 

  1. Code-Sperre aktivieren

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit und doch immer wieder vernachlässigt: Das Einrichten einer Code-Sperre. Die sicherste Art das Android-Smartphone zu sperren ist nach wie vor ein das klassische Passwort. Im Gegensatz zum PIN, der lediglich aus vier bis sechs Zahlen besteht, kann man bei einem Passwort zusätzlich auch Buchstaben und Sonderzeichen einsetzten – und das sollte man auch unbedingt tun! Dabei gilt: Je komplexer das Passwort, je sicherer ist es. Der Nachteil: Die Eingabe ist mühsam und der Vorgang kostet Zeit. Schneller in der Handhabe ist dagegen ein Sperrmuster, bei dem man eine geometrische Figur nach einer vorgegebenen Reihenfolge zeichnet. Doch Vorsicht: Das Wischmuster lässt sich in manchen Fällen relativ einfach anhand der Hautspuren auf dem Display ablesen. Wer sein Smartphone lieber mittels PIN vor fremden Zugriff schützen möchte, der sollte besser nicht sein Geburtsdatum oder Zahlenkombinationen verwenden, die einfach zu erraten sind, wie z.B. 1234. Es gibt auch die Möglichkeiten sein Smartphone mittels Gesichtserkennung und Fingerabdruckscanner zu entsperren, wie beim iPhone X. Allerdings sollte jeder genau überlegen, ob er physiognomische Daten einer Firma anvertrauen will, deren Sicherheitsarchitektur er nicht bewerten kann.

  1. Verschlüsselte Verbindungen nutzen

Mit einer VPN-App surft man auch unterwegs sicher.

Öffentliche WLAN-Hotspots sind äußerst praktisch, vor allem auf Reisen, im Hotel oder im Café. Jedoch machen sie es kriminellen relativ einfach, Daten auszuspähen, die unverschlüsselt versendet werden. Man sollte daher in öffentlichen WLAN-Netzen auf die Verwendung von Diensten verzichten, die Daten unverschlüsselt versenden. Die Alternative: Man installiert eine VPN-App. Eine solche App verhindert, dass Dritte Daten abfangen können, indem der Datenverkehr ausschließlich über eine verschlüsselte Verbindung des VPN-Anbieters geschickt wird. Wer außer Haus unterwegs ist, der sollte zudem kontrollieren, dass die Bluetooth-Funktion deaktiviert ist, denn ansonsten können Fremde relativ einfach auf das Smartphone zugreifen. Vor allem das sogenannte Pairing, also die erstmalige Verbindung von zwei Geräten via Bluetooth, ist gefährlich, da Hacker die dazu erforderliche PIN-Eingabe mitlesen und sich so unbemerkt Zugriff verschaffen können.

 

  1. Sicher surfen

Genau wie am PC oder Notebook gilt auch beim Smartphone: Auf keine Links in Spam-Mails klicken! Ansonsten können Trojaner, Viren oder Würmer aufs Smartphone gelangen und großen Schaden anrichten. Spammails bzw. Phishing-Mails lassen sich anhand von bestimmten Mustern und Auffälligkeiten erkennen, dazu zählen Rechtschreibefehler, eine falsche Anrede oder auch das Versprechen großer Gewinne. Auch Anhänge mit einem dubiosen Absender sollten niemals geöffnet werden. Zudem empfiehlt sich auch beim Android-Smartphone die Installation einer Antivirus-App. iPhone-Besitzer können dagegen aufatmen, denn das Betriebssystem ihrer iDevice ist grundsätzlich vor Viren geschützt. Zudem überprüft Apple jede Software auf Herz und Nieren, bevor sie im App-Store angeboten wird.

  1. Smartphone orten

Das Smartphone ist handlich und wertvoll und daher ein beliebtes Diebesgut.

Ist das Smartphone verschwunden, gibt es im Prinzip drei Erklärungsversuche. Entweder man hat es verlegt, verloren oder es wurde gar gestohlen. Doch das Smartphone von heute lässt sich im Prinzip einfach orten, wenn man die entsprechenden Einstellungen vorgenommen hat.  Eine Möglichkeit ist die Ortung per Google-Konto, insofern man in der Vergangenheit ein solches angelegt hat. Ist dies der Fall, kann man sich einfach an einen PC oder Laptop mit Internetverbindung setzen und sich über den Webbrowser beim Google Konto anmelden. Dort kann man sich den Standortverlauf anschauen, das heißt eine Übersicht aller Orte, wo sich das Smartphone zuletzt befunden hat inklusive des aktuellen Standorts. Wurde das Smartphone tatsächlich gestohlen, sollte man diese Informationen an die Polizei weiterleiten und es als gestohlen melden. Auch das iPhone lässt sich seit iOS 9 leicht aufspüren. Dafür meldet man sich an einem iOS-Gerät mit Internetverbindung oder direkt im Browser bei „Mein iPhone suchen“ an und erhält den aktuellen Standort. Zudem kann man über diesen Dienst die Daten von seinem iPhone aus der Ferne löschen. Wer kein iPhone hat und kein Google-Konto, der kann sein Smartphone auch mittels Hersteller oder Netzbetreiber orten.

 

  1. Zugriff beschränken

Im Alltag kann es durchaus vorkommen, dass Freunde oder Verwandte einen bitten, ihnen kurz das Smartphone zu reichen, damit sie etwas nachschauen können, da ihr Akku leer ist. Anderen will man nur ein Foto aus dem digitalen Album zeigen und mit einmal wollen es alle in der Runde sehen und das Smartphone wird reihum gereicht. Doch nicht jeder fühlt sich wohl bei dem Gedanken, dass sensible Daten oder äußerst private Inhalte mit nur einem Klick aufgerufen werden können, sei es ab- oder unabsichtlich.  Für solche Fälle gibt es Apps, wie z.B. HexLock, in der man verschiedenen Profile (Arbeit, Privat, Eltern etc.) anlegen und diesen Berechtigungen zuweisen kann. Sensible Fotos lassen sich einfach in einem Medientresor virtuell einschließen und sind so vor neugierigen Blicken geschützt. Zusätzlich kann man mit AppLock Apps wie WhatsApp und Facebook mit einer PIN-Abfrage unzugänglich machen. Für iPhone-Besitzer heißt das Äquivalent hierzu Passwort für WhatsApp. Zusätzlich können diese in den Bedienungshilfen ihres iPhones einen geführten Zugriff aktivieren, das heißt, wer eine App öffnet und dreimal die Home-Taste drückt, verhindert das jemand anderes diese App verlassen kann ohne den Code einzugeben.

Bildquellen:

Bild 1:  fotolia.com © thodonal

Bild 2:  fotolia.com © Denys Prykhodov

Bild 3: fotolia.com © Picture-Factory

Autor Bastian Ebert

Autor
Ich begleite die Entwicklungen im Bereich der Telekommunikation und des Mobilfunks bereits seit 2004 und schreibt regelmäßig zu den Theme Handytarife, Smartphones, Allnet Flat und zu den anderen Bereichen, die mit dem Mobilfunk zusammenhängen. Ziel ist es dabei die Verbraucher möglichst einfach und dennoch umfassend über die Produkte auf dem Markt zu informieren und vor allem die neuen Entwicklungen verständlich zu beschreiben. Bei Problemen oder Fragen - einfach die Kommentare nutzen oder micht direkt anschreiben.

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