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DiscoPLUS – Rufnummer mitnehmen – So geht´s

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DiscoPLUS – Rufnummer mitnehmen – So geht´s – Wechselt man den Mobilfunkanbieter, dann bekommt man auch eine neue Rufnummer. Viele Kunden möchten aber gerne ihre alte Rufnummer behalten und mit in den neuen Mobilfunkvertrag nehmen. Verständlich, denn die alte Nummer ist bei Freunden, Familie, dem Arbeitgeber und möglicherweise bei der Bank hinterlegt. Zum Glück gibt es den Service der Rufnummernmitnahme, die alle Mobilfunkanbieter zur Wahl stellen, auch DiscoPLUS. Damit die Rufnummernmitnahme erfolgreich abgeschlossen wird, hat jeder Anbieter so seine Eigenheiten. Auch gibt es allgemeine Schritte und Voraussetzungen die man beachten muss. Dazu mehr im Artikel.

Rufnummernmitnahme zu DiscoPLUS

Die Rufnummernmitnahme oder auch Portierung der Rufnummer genannt, lässt sich in 4 Schritten erfolgreich abwickeln. Hierzu gibt es zwei Möglichkeiten, um mit der Rufnummernmitnahme zu beginnen:

  • Rufnummer aus laufenden Vertrag portieren oder
  • Rufnummer nach Vertragsende portieren

Im ersten Schritt gilt es, den Ausgangspunkt der Portierung einzuschätzen. Ist man sich darüber im Klaren, lässt sich die Portierung verschieden einleiten.

a) Möchte man die Rufnummern aus einem laufenden Vertrag portieren, muss dem Altanbieter mitgeteilt werden, dass eine vorzeitige Portierung zum neuem Anbieter gewünscht ist. Hier bieten viele Anbieter die Möglichkeit trotz vorzeitiger Portierung den bisherigen Vertrag mit einer neuen Rufnummer weiter zu nutzen. Wird das nicht gewünscht, kann der noch bisherige Anbieter eine Endabrechnung über möglicherweise noch ausstehende Kosten stellen.

b) Wird erst nach Vertragsende eine Portierung gewünscht, dann benötigt DiscoPLUS eine Bestätigung über die Kündigung des alten Vertrages, um eine Portierung der alten Rufnummer durchführen zu können. Eine reguläre Rufnummernmitnahme nach Kündigung des Vertrags kann nur maximal 123 Tage vor bzw. bis zu 85 Tage nach Vertragsende beantragt werden.

Im 2 Schritt sind bestimmte Daten beim Wechsel wichtig. Das bedeutet, ausgewählte Daten müssen beim Alt- und Neuanbieter auf jeden Fall übereinstimmen. Sonst kann eine problemlose Rufnummernmitnahme seitens DiscoPLUS nicht gewährleistet werden. Konkret: Daten wie zum Beispiel Name und Geburtsdatum, sollten gleich sein. Genauso wie vorrangig bei Geschäftskunden der Firmenname und die bisherige Kundenummer übereinstimmen sollten. Sind diese Daten nämlich nicht identisch, muss sich DiscoPLUS extra eine Einverständnis- bzw. Abtretungserklärung, der Person/Firma, auf deren Name die Handynummer bisher lief, einholen. Das verzögert nur unnötig die Portierung der Rufnummer.

Außerdem, sollte darauf geachtet werden, dass die Rufnummer die übernommen werden soll, auch die eigene Rufnummer ist.

Ist man sich sicher, dass die persönlichen Daten gleich sind, dann geht es zum Schritt 3. Bei Bestellung des neuen Vertrages bei DiscoPLUS kann im Bestellschritt 2 ,,Vertragsdaten“ gleichzeitig die Rufnummernmitnahme beauftragt werden. Hierbei stehen zwei Varianten zur Auswahl, die oben bereits im 1. Schritt genannt wurden und über die man sich bereits Gedanken gemacht hat:

  • Rufnummer aus laufenden Vertrag portieren oder
  • Rufnummer nach Vertragsende portieren

Hat man eine Variante gewählt, das jeweilige Formular von DiscoPLUS zur Rufnummernmitnahme ausfüllen und dabei wie im Schritt 2 beschrieben, auf die persönlichen Daten achten und mit der Bestellung wird gleichzeitig auch die Portierung der Rufnummer bei DiscoPLUS eingeleitet.

Im 4 und letzten Schritt ist bei erfolgter Bestellung bei DiscoPLUS mit Antrag auf Portierung der Rufnummer, nichts mehr zu tun. Ab hier übernimmt DiscoPLUS. Der alte Anbieter wird kontaktiert und dieser legt einen Portierungstermin fest, der von DiscoPLUS dann mitgeteilt wird. Das geschieht per E-Mail. An dem Tag der Portierung, kann die alte Nummer wie gewohnt genutzt werden.

Hinweis: Wurde eine Rufnummernmitnahme zum Vertragsende gewählt, erfolgt die Mitnahme frühestens am Tag der Stilllegung des bisherigen Vertragsverhältnisses. Hat man einer vorzeitigen Rufnummernmitnahme zugestimmt, dann wird die Rufnummer schnellstmöglich übertragen.

Allgemeines rund um die Mitnahme der Rufnummer

Haben Kunden ein Recht auf ihre Rufnummer?

Nach der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes sind Mobilfunk-Anbieter mittlerweile verpflichtet, die Mitnahme der Rufnummer zu einem anderen Anbieter zu ermöglichen. In § 46 Abs. 4 Telekommunikationsgesetz (TKG) heißt es dazu:

Um den Anbieterwechsel nach Absatz 1 zu gewährleisten, müssen Anbieter von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten insbesondere sicherstellen, dass ihre Endnutzer ihnen zugeteilte Rufnummern bei einem Wechsel des Anbieters von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten entsprechend Absatz 3 beibehalten können

Der aufnehmende Mobilfunkanbieter ist im Übrigen nicht verpflichtet, jeden Kunden zu akzeptieren (kein Kontrahierungszwang). In der Regel machen das mittlerweile aber alle Anbieter – niemand lehnt gerne neue Kunden ab.

Welche Kundendaten müssen übereinstimmen?

 Die Mobilfunk-Unternehmen gleichen bei einer Portierung untereinander folgende Daten ab:
Abgefragte Kundendaten
Bei PrivatkundenBei Geschäftskunden
RufnummerRufnummer
NameName
GeburtsdatumKundennummer
 Nur wenn diese übereinstimmen, wird die Portierung der Rufnummer eingeleitet.

Gebühren bei der Rufnummernmitnahme vom alten Anbieter!

Achtung: Der alte Anbieter kann für die Rufnummernportierung bis zu 30 Euro verlangen. Diese Summe wird von der Mobilfunkrechnung bzw. vom Restguthaben abgebucht. Beim Restguthaben, ist gerade bei Prepaidkunden darauf zu achten, dass hierfür genügend Guthaben auf der Karte vorhanden ist, sonst kann sich die Portierung ebenfalls verzögern, falls der alte Anbieter die Kosten nicht rechtzeitig abziehen kann. Bei erfolgreicher Rufnummernmitnahme zu DiscoPLUS bekommt man dann 25 bis 30 Euro wieder geschenkt.

Was kann man bei Problemen tun?

Sollte es bei der Portierung der Rufnummer Probleme geben, kann man sich an die Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur wenden. Die Schlichtungsstelle ist eine neutrale Instanz im Rahmen des Telekommunikationsgesetzes und bietet genau bei solchen Fragen und Problemen.

Ob es sich lohnt ein Schlichtungsverfahren anzufangen ist aber nicht immer ganz klar, immerhin geht es in der Regel „nur“ um eine Rufnummer und der Aufwand, diese im privaten Bereich durch eine neue Nummer zu ersetzen, ist meistens überschaubar.

Was passiert, wenn die Portierungsfrist abgelaufen ist?

Eine Portierung kann unter Umständen auch nach der abgelaufenen Frist noch erfolgreich sein, allerdings gibt es dafür dann keine Garantie mehr. Es ist durchaus denkbar, dass die Nummer dann bereits neu vergeben wurde und damit ist sie dann natürlich nicht mehr portierbar. Aus diesem Grund sollte man sich in jedem Fall an die Fristen halten, denn nur dann gibt es eine Sicherheit für die Mitnahme der Rufnummer.

In diesem Fall bietet DiscoPLUS in der persönlichen Servicewelt jederzeit die Möglichkeit nachträglich die Rufnummer aus einem anderen Vertragsverhältnis zum bestehenden discoPLUS Vertrag mitzubringen.

Autor Bastian Ebert

Autor
Ich begleite die Entwicklungen im Bereich der Telekommunikation und des Mobilfunks bereits seit 2004 und schreibt regelmäßig zu den Theme Handytarife, Smartphones, Allnet Flat und zu den anderen Bereichen, die mit dem Mobilfunk zusammenhängen. Ziel ist es dabei die Verbraucher möglichst einfach und dennoch umfassend über die Produkte auf dem Markt zu informieren und vor allem die neuen Entwicklungen verständlich zu beschreiben. Bei Problemen oder Fragen - einfach die Kommentare nutzen oder micht direkt anschreiben.

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