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Lebara Mobile – Rufnummernmitnahme und was es zu beachten gilt

 

Lebara Mobile – Rufnummernmitnahme und was es zu beachten gilt – Mit dem Wechsel des Mobilfunkanbieters, erhält man in der Regel auch eine neue Mobilfunknummer. Dass viele Leute das umgehen wollen, ist nur verständlich: die alte Nummer ist bei Freunden, Familie, dem Arbeitgeber und möglicherweise bei der Bank hinterlegt. Wenn man weiß, wie, besteht jedoch auch die Möglichkeit durch eine Rufnummernmitnahme die alte Rufnummer zu behalten, obwohl man den Mobilfunkanbieter wechselt. Lebara schreibt hierfür auch 25 Euro Guthaben gut.

Bei Lebara die Rufnummernmitnahme beantragen – So geht es

Auf der Seite von Lebara findet man eine kurze Erklärung, wie genau die Rufnummernmitnahme erfolgen soll. Diese vier Schritte müssen laut Lebara erfolgt sein, damit die Rufnummernmitnahme zum Erfolg wird – damit unterscheidet sich der Discounter an sich auch nicht von den anderen Mobilfunk-Anbietern auf dem deutschen Markt.

  1. Aktuellen Anbieter informieren: Aktuellen Anbieter darüber informieren, dass die Rufnummer mitgenommen werden soll. Mittlerweile ist das auch gar nicht mehr notwendig, man ist aber in jedem Fall auf der sicheren Seite, wenn der alte Anbieter Bescheid weiß.
  2. SIM-Karte bei Lebara bestellen: Die neue Simkarte online auf der Webseite von Lebara bestellen und Hacken bei „Ich möchte meine bisherige Rufnummer mitnehmen“ setzen. Dann erscheinen noch weitere Felder zur Mitnahme der alten Rufnummer mit den erforderlichen Daten und Angaben.
  3. Lebara übernimmt die Rufnummer: Ab hier übernimmt dann Lebara den weiteren Ablauf. Lebara überträgt die bisherige Rufnummer vom alten Anbieter und verständigt sich mit diesen. Das kann bis zu 7 Werktage dauern.
  4. Versand der SIM-Karte per Post: Nach Übertragung der Rufnummer, sendet Lebara die bestellte SIM-Karte per Post zu. Diese muss dann online aktiviert werden.

Natürlich gibt es zu den einzelnen Schritten noch einige Hinweise zu beachten.

Wichtige Hinweise damit die Rufnummernmitnahme nicht schief geht

  • Der Antrag auf Rufnummernmitnahme muss bei Lebara Mobile im Zeitraum von 120 Tage vor und bis zu 20 Tage nach Beendigung des alten Vertrages eingehen. Andernfalls ist dies nicht mehr möglich.

Was passiert, wenn die Portierungsfrist abgelaufen ist?

Eine Portierung kann unter Umständen auch nach der abgelaufenen Frist noch erfolgreich sein, allerdings gibt es dafür dann keine Garantie mehr. Es ist durchaus denkbar, dass die Nummer dann bereits neu vergeben wurde und damit ist sie dann natürlich nicht mehr portierbar. Aus diesem Grund sollte man sich in jedem Fall an die Fristen halten, denn nur dann gibt es eine Sicherheit für die Mitnahme der Rufnummer.

  • Der alte oder aktuelle Anbieter verlangt eine Gebühr der Rufnummernmitnahme, meist zwischen 25 bis 30 Euro. Besonders für Prepaid-Kunden ist das wichtig, da diese sicherstellen müssen, dass das Prepaid-Guthaben auf ihrer Karte ausreicht, um eben diese Gebühr zu zahlen. Ansonsten gibt der alte Anbieter die Rufnummer nicht frei. Bei Vertragskunden kann die erhobene Gebühr für die Rufnummernmitnahme durch den alten Anbieter in Rechnung gestellt werden. In jedem Fall, sollte man einfach beim alten Anbieter vorher nachfragen, welche Voraussetzungen  zur Rufnummernmitnahme erfüllt sein müssen.
  • Als Prepaid-Kunde, muss man zudem beim Wechsel der Rufnummer eine Verzichtserklärung beim alten Anbieter abgeben und unterschreiben. Diese besagt, dass beispielsweise noch auf der Karte vorhandenes Restguthaben mit dem Umzug der Rufnummer erlischt.
  • Kundendaten: Die Portierung der Rufnummer wird nur dann erfolgreich sein, wenn Rufnummer, (Firmen-) Name und Geburtsdatum beim alten Anbieter und bei Lebara übereinstimmen.

Welche Kundendaten müssen übereinstimmen?

Die Mobilfunk-Unternehmen gleichen bei einer Portierung untereinander folgende Daten ab:
Abgefragte Kundendaten
Bei PrivatkundenBei Geschäftskunden
RufnummerRufnummer
NameName
GeburtsdatumKundennummer
 Nur wenn diese übereinstimmen, wird die Portierung der Rufnummer eingeleitet. Jede Abweichung kann dazu führen, das die Rufnummernmitnahme sonst unmöglich wird.

Allgemeines rund um die Mitnahme der Rufnummer

Haben Kunden ein Recht auf ihre Rufnummer?

Nach der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes sind Mobilfunk-Anbieter mittlerweile verpflichtet, die Mitnahme der Rufnummer zu einem anderen Anbieter zu ermöglichen. In § 46 Abs. 4 Telekommunikationsgesetz (TKG) heißt es dazu:

Um den Anbieterwechsel nach Absatz 1 zu gewährleisten, müssen Anbieter von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten insbesondere sicherstellen, dass ihre Endnutzer ihnen zugeteilte Rufnummern bei einem Wechsel des Anbieters von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten entsprechend Absatz 3 beibehalten können

Der aufnehmende Mobilfunkanbieter ist im Übrigen nicht verpflichtet, jeden Kunden zu akzeptieren (kein Kontrahierungszwang). In der Regel machen das mittlerweile aber alle Anbieter – niemand lehnt gerne neue Kunden ab.

Autor Bastian Ebert

Autor
Ich begleite die Entwicklungen im Bereich der Telekommunikation und des Mobilfunks bereits seit 2006 und schreibt regelmäßig zu den Theme Handytarife, Smartphones, Allnet Flat und zu den anderen Bereichen, die mit dem Mobilfunk zusammenhängen. Ziel ist es dabei die Verbraucher möglichst einfach und dennoch umfassend über die Produkte auf dem Markt zu informieren und vor allem die neuen Entwicklungen verständlich zu beschreiben. Bei Problemen oder Fragen - einfach die Kommentare nutzen oder micht direkt anschreiben. Mehr zu mir und meinem Hintergrund: Wer schreibt hier?

2 Kommentare

  1. Hallo guten Abend und zwar habe ich mal eine frage und zwar geht es darum ich würde sehr gerne meine Rufnummer mit nehmen wie kann ich das jetzt machen weil hier über das Intenet geht es glaube gar nicht können sie mir vielleicht helfen wenn das geht das wer sehr lieb mfg Singh

    • Rufnummernmitnahme ist prinzipiell fast immer möglich, von welchem Anbieter oder zu welchem Anbieter soll die alte Rufnummer denn mitgenommen werden?

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