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Die Datenautomatik bei winSIM

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LTE All 1 GB
Die Datenautomatik bei winSIM – Bei winSIM gab es in letzter Zeit einige Änderungen. Die guten Nachrichten zuerst: Die Preise wurden noch weiter nach unten, das LTE-Datenvolumen nach oben korrigiert, sodass winSIM verdienter Preisführer im Mobilfunkmarkt ist und vorerst wohl auch bleibt. Doch wenn nicht in Form von monatlichen Gebühren, muss trotzdem ein preis gezahlt werden. Bei winSIM heißt er: Datenautomatik als fester Tarifbestandteil. Die gab es in den alten winSIM Tarifen nicht, bzw. ließ sie sich damals noch abschalten. Ist sie als „fester Tarifbestandteil“ im Tarif integriert, kann man sie als Kunde nicht umgehen. Mit der Datenautomatik werden die Flatrates in diesen Handytarifen nicht automatisch gedrosselt sondern es wird neues Datenvolumen nachgebucht. Diese Datenautomatik findet sich mittlerweile auch in den Tarifdetails, viele Nutzer sind aber trotzdem überrascht, wenn die Automatik auf der Rechnung mit auftaucht. Wir haben daher in diesem Artikel alles Wissenswerte zur winSIM Datenautomatik in diesem Artikel kurz zusammen gestellt.

Die WinSIM Tarife im Überblick

winSIM LTE All 1GB
winSIM LTE All 1GB
6.99€
Grundgeb.

(9.99€ Kaufpreis)
Tarif im O2-Netz
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Volumen (1GB 21.6Mbit/s)
1Mon.
Laufz.
winSIM LTE All 3GB
winSIM LTE All 3GB
7.99€
Grundgeb.

(9.99€ Kaufpreis)
Tarif im O2-Netz
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Volumen (3GB 50Mbit/s)
1Mon.
Laufz.
winSIM LTE All 5GB
winSIM LTE All 5GB
13.99€
Grundgeb.

(9.99€ Kaufpreis)
Tarif im O2-Netz
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Volumen (5GB 50Mbit/s)
1Mon.
Laufz.
winSIM LTE All 10GB
winSIM LTE All 10GB
22.99€
Grundgeb.

(9.99€ Kaufpreis)
Tarif im O2-Netz
Telefon: Allnet-Flat
SMS: SMS-Flat
Internet: Volumen (10GB 225Mbit/s)
1Mon.
Laufz.

Den Überblick über alle Handy-Tarife gibt es hier: Handy Tarife Vergleich. Details zur Funktionsweise unseres Tarifrechnets haben wie hier zusammengefasst: So arbeitet unser Tarifrechner.

Was ist die Datenautomatik?

Das Prinzip, was hinter dem Begriff „Datenautomatik“ steht, ist eigentlich sehr simpel: Wer mehr Datenvolumen verbraucht als im Tarif enthalten ist, der muss draufzahlen. Hat man einen Mobilfunktarif ohne Datenautomatik ist es so: Wenn man sein monatliches Kontingent an Datenvolumen aufgebraucht hat, wird das Internet gedrosselt, und man kann nur noch mit begrenzter Geschwindigkeit (also sehr, sehr langsam) im mobilen Internet surfen. Natürlich bieten viele Mobilfunkanbieter ihren Kunden die Möglichkeit, zusätzliche Optionen zu buchen, um ihr Highspeed-Internet wieder aufzustocken. Dafür muss der Kunde allerdings die Initiative ergreifen. Wem das gebuchte Datenvolumen dauerhaft nicht ausreicht, der sollte am besten in einen anderen Handyvertrag mit mehr Datenvolumen wechseln. Das nachträgliche Aufladen bzw. Nachbuchen von Datenvolumen lohnt sich auf Dauer nämlich auch nicht. Bei Mobilfunktarifen mit aktivierter Datenautomatik ist es hingegen so: Hat man sein monatliches Datenvolumen aufgebraucht, wird automatisch neues Datenvolumen dazugebucht. Die Kosten dafür sind vergleichsweise hoch: Oft fallen für 100 MB, die durch die Datenautomatik nachgebucht werden zwei bis drei Euro an. Da der Vorgang der Datenautomatik bis zu dreimal pro Monat wiederholt werden kann, kann sich die Datenautomatik am Monatsende ganz schön bemerkbar machen. Der günstige Mobilfunkvertrag, der eigentlich nur 10 Euro monatlich kosten soll, kostet dann auf einmal doch 16 oder gar 19 Euro. Es gibt aber natürlich nach wie vor viele Tarife, die ohne eine Datenautomatik auskommen.

Warum ist das problematisch?

Wie bereits aufgezeigt wurde, ist das Problem der Datenautomatik, dass sie meist nicht im Sinne des Kunden ist. Da der Kunde bei Sachen Datenautomatik „nicht mitreden kann“ fallen für ihn überflüssige Kosten an, für Services, die er sonst eventuell gar nicht in Anspruch genommen hätte. Denn wenn es eh nur noch ein paar Tage dauert, bis automatisch neues Highspeed Internet verfügbar ist, bevorzugen die meisten Nutzer es, zwei, drei Tage langsam zu surfen statt vergleichsweise viel für wenig Datenvolumen zu zahlen. Diese Wahl wird den Kunden mit einer voraktivierten Datenautomatik allerdings genommen.
Ein weiteres Problem ist, dass es oft Billig- und Discount-Anbieter sind, die das Prinzip der Datenautomatik als zusätzliche Geldquelle nutzen. Sobald die Datenautomatik einmal greift, wird der Billig-Tarif dann zum Geldfresser und ist im Endeffekt genauso teuer, als wenn man direkt einen teureren Tarif genommen hätte.

Die Datenautomatik bei winSIM

Bei Marken der Drillisch Online GmbH (wie zum Beispiel yourphone, MaXXim, DeutschlandSim, PremiumSim, simply oder smartmobil) gibt es kein festgeschriebenes Muster für die Datenautomatik. Manche Tarife haben sie, andere nicht. Die meisten Tarife der Drillisch Online GmbH sind jedoch nur mit voreingestellter Datenautomatik buchbar. Genauso unstetig verhält es sich mit der Deaktivierung. Manchmal kann man die Datenautomatik kündigen, manchmal nicht.

Die Datenautomatik ist bei winSIM in den älteren „fester Tarifbestandteil“. Das war noch nicht immer so, wurde jetzt aber beim Disocunt-Anbieter eingeführt und kann nicht im Sinne des Kunden sein, da eine Datenautomatik als fester Tarifbestandteil oft eine Kostenfalle darstellt. „Fester Tarifbestandteil“ bedeutet, dass die Datenautomatik nicht umgangen und nicht ausgeschaltet werden kann. Das bedeutet für winSIM Kunden, die die neuen Verträge nutzen, dass sie die zusätzliche und kostenpflichtige Nachbuchung von Datenvolumen nicht ausstellen können, sondern gut darauf achten müssen, wann sie die Obergrenzen des Datenverbrauchs erreicht haben, um der Datenautomatik so aus dem Weg gehen zu können. Bei den neueren Tarifen (ab 2018) gibt es die Datenautomatik zwar noch, sie lässt sich aber mittlerweile abschalten.

Denkwürdig: Gibt man den Begriff „Datenautomatik“ in das Suchfeld der winSIM Website ein, können keine Suchergebnisse gefunden werden.

Die Datenautomatik – und damit die automatische Nachbuchung von Datenvolumen – lässt sich bei WinSim aber bei den meisten Tarifen mittlerweile wieder abschalten. Im Kleingedruckten schreibt das Unternehmen dazu:

Die Datenautomatik ist Bestandteil unserer Tarife. Wenn Sie keine Datenautomatik wünschen, können Sie diese jederzeit nach Freischaltung des Tarifs schriftlich, telefonisch (06181 7074 092) oder in Ihrer persönlichen Servicewelt deaktivieren.

Wenn der Hinweis beim Tarif steht, dass man die WinSim-Datenautomatik kündigen kann, dann ist dies auf mindestens eine der folgenden Arten möglich:

  • Online in der „persönlichen Servicewelt“
  • oder schriftlich
  • oder per Telefon: 06181-7083094.

Man sollte daran denken, eine Kündigungsbestätigung zu verlangen. Wer sich unsicher ist, ob die Automatik im Tarif abschaltbar ist, kann natürlich auch direkt im Support nachfragen.

Die Datenautomatik – das sagen die Gerichte

Das neuste Urteil aus diesem Bereich stammt vom Februar 2016 und wurde durch das Langericht München (Az. 12 O 13022/15) erlassen. Darin sahen die Richter die Regelungen der Datenautomatik von O2 sehr kritisch. Die Verbraucherzentrale hatte dieses Urteil ersttritten und schreibt dazu:

Die Richter schlossen sich der Auffassung der Verbraucherschützer  an, dass die Klauseln zur Datenautomatik unwirksam sind.  Die Hauptleistung des Vertrags sei durch die monatliche Grundgebühr abgegolten. Sowohl das von der Beklagten verwendete automatische Tarif-Upgrade als auch die automatische Erweiterung des Datenvolumens stellten eine einseitige Änderung des Hauptleistungsversprechens dar. Entgelte für weitere Leistungen seien nur zulässig, wenn der Kunde jeder Extrazahlung aktiv zustimme. Es reiche nicht aus, das Zusatzentgelt in einer Geschäftsbedingung zu regeln und den Kunden per SMS über die Leistungserweiterung zu informieren.Außerdem monierten die Richter, dass auf der Internetseite nicht klar, einfach und präzise dargestellt sei, welche finanziellen Folgen die Datenautomatik nach sich ziehe.

O2 ist gegen dieses Urteil allerdings in Berufung gegangen, es ist also nicht rechtskräftig sondern wird in der nächsten Instanz weiter verhandelt.

Insgesamt ist die rechtliche Situation im Bereich der Datenautomatiken noch nicht abschließend geklärt. Für Kunden deutet das leider auch, dass man die Datenautomatik des Anbieters entweder akzeptieren kann oder den Tarif nicht nutzt. Mehr Möglichkeiten dazu gibt es leider nicht.

Video: WinSIM mit teureren Tarifen – lohnen sich die Angebote noch?

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Autor Bastian Ebert

Autor
Ich begleite die Entwicklungen im Bereich der Telekommunikation und des Mobilfunks bereits seit 2006 und schreibt regelmäßig zu den Theme Handytarife, Smartphones, Allnet Flat und zu den anderen Bereichen, die mit dem Mobilfunk zusammenhängen. Ziel ist es dabei die Verbraucher möglichst einfach und dennoch umfassend über die Produkte auf dem Markt zu informieren und vor allem die neuen Entwicklungen verständlich zu beschreiben. Bei Problemen oder Fragen - einfach die Kommentare nutzen oder micht direkt anschreiben.

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