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Congstar oder Vodafone – wo sind die Unterschiede, welcher Anbieter ist besser?

Congstar oder Vodafone – wo sind die Unterschiede, welcher Anbieter ist besser?
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Congstar oder Vodafone – wo sind die Unterschiede, welcher Anbieter ist besser? – Im Prepaid Bereich aber auch bei den Allnet Flat und natürlich auch bei den normalen Handytarifen stehen viele Verbraucher oft vor der Entscheidung zwischen den Angeboten von Congstar und den Tarifen von Vodafone selbst. Prinzipiell bieten alle beiden Anbieter durchaus eine ähnliche Tarifpalette, die Unterschied sind aber gerade im Datenbereich deutlich. Wir haben hier in diesem Artikel heraus gearbeitet, welche Stärken und Schwächen der jeweilige Anbieter hat und auf was man daher achten sollte.

Congstar oder Vodafone – die Unterschiede beim Netz

Der erste große Unterschied liegt im genutzten Netz. Congstar (als Tochterunternehmen der Telekom) nutzt das Mobilfunk-Netz von D1 und bietet lediglich Telekom Handytarife an. Vodafone betreibt ein eigenes Netz (das D2-Netz) und und alle Tarife des Unternehmens – sowohl die Vodafone RED Flatrates als auch die Callya Prepaidkarten – sind daher in diesem Netz zu finden.

Dabei kann Vodafone natürlich das gesamte Netz nutzen während sich Congstar mit den 3G Bereichen des Telekom Netzes zufrieden geben muss. In der Praxis ist dieser Unterschied gravierend, denn alle Vodafone Tariffe (auch die Prepaidkarten) surfen derzeit mit LTE max und erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 375MBit/s. Congstar ist dagegen deutlich langsamer und kommt im 3G Bereich mit UMTS und HSDPA maximal auf 42Mbit/s – in einige Tarifen und im Prepaid Bereich sogar noch weniger. Congstar schreibt dazu auf der eigenen Webseite:

congstar nutzt das Netz Mobilfunknetz der Deutschen Telekom, hat aber keine eigenen LTE-Tarife im Angebot. Stattdessen bieten wir unsere günstigen Mobilfunktarife zum Telefonieren, Simsen und Surfen in HSDPA-Speed an, die je nach Surfverhalten völlig ausreichend sind. Und wenn du doch einmal mehr Speed brauchst: mit unserem Datenturbo, den du einfach zu deinem Tarif dazubuchen kannst, kannst du deine Geschwindigkeit und dein Datenvolumen bei Bedarf nochmal verdoppeln.

Im Datenbereich liegen also die Vorteile sehr deutlich bei Vodafone. Das Unternehmen bietet die schnellere Datenverbindungen und dank LTE erreicht man auch in der Praxis wesentlich höhere Geschwindigkeiten. Congstar kann mit diesem Speed derzeit leider noch nicht mit halten, daher sind die Congstar Tarif gerade für Nutzer, die viel Surfen wollen, die schlechtere Wahl. Allerdings sollte man auch bei Vodafone aufpassen. Bei vielen Drittanbietern finden sich noch ältere Vodafone Handyverträge, die noch kein LTE bieten. Diese sind dann auch nicht viel schneller als die Congstar Angebote.

 
Ein Congstar Vorteil: Die kostenfreie Messenger Option

Einen Vorteil hat Congstar aber im Datenbereich: man kann zur Prepaidkarte (und leider nur da) eine Option buchen, die das Datenvolumen von Messengerdiensten von WhatsApp und Co. kostenfrei zur Verfügung steht. Diese Option selbst ist ebenfalls kostenfrei und umfasst 1GB Datenvolumen dieser Art pro Monat. Das Unternehmen schreibt dazu:

Die Option erlaubt die paketvermittelte Daten-nutzung innerhalb Deutschlands für Textnachrichten (keine Dateien wie z.B. Fotos, Videos usw.) über Messaging-Dienste.  Ab einem Datenvolumen von 1 GB wird die Bandbreite im jeweiligen 30-Tage-Abrechnungszeitraum von max. 32 Kbit/s (Download) und 32 Kbit/s (Upload) auf max. 2 Kbit/s (Download) und 2 Kbit/s (Upload) beschränkt (Abrechnung im 10-KB-Datenblock). Nach Bandbreitenbeschränkung ist die Nutzung der Messaging Option nicht mehr möglich.

Allerdings ist normales Surfen mit dieser Option kaum sinnvoll möglich. Der Speed ist für das normale Internet so langsam, dass man kaum Seiten aufbauen kann. Man muss sich an der Stelle also entscheiden: entweder Surfen oder Chatten. Beides zusammen ist nicht sinnvoll nutzbar.

Bei Vodafone gibt es eine solche Option leider nicht. Man kann zwar Datenoptionen buchen, diese kosten aber immer eine monatliche Grundgebühr und gelten dann auch für alle Internetverbindungen. Chatten ist derzeit also bei Congstar billiger als bei Vodafone – zumindest wenn man diese Option nutzt.

Datenvolumen nachbuchen – bei Vodafone und Congstar möglich

In Verbindung mit dem mobilen Surfen steht auch die Möglichkeit, zusätzliches Volumen nachzubuchen. Dies bieten sowohl Congstar als auch Vodafone an. Leider gibt es aber auch eine schlechte Nachricht, denn bei Vodafone wird in den RED Tarifen dieses Volumen per Automatik nachgebucht. Unter dem Namen SpeedGo entstehen so unter Umständen zusätzliche Kosten, wenn man das monatliche Inklusiv-Volumen überschreitet. Im Kleingedruckten bei Vodafone heißt es dazu:

Wenn Sie 90 % Ihrer Highspeed-MB erreicht haben, informieren wir Sie per SMS darüber, wie Sie die Bandbreitenbeschränkung auf 32 kbit/s vermeiden: Abhängig von Ihrem zusätzlichen Datenverbrauch schalten wir für Sie nach 100 % Verbrauch Ihres Datenvolumens höchstens 3 Mal hintereinander Datenvolumen-Pakete mit jeweils 250 MB innerhalb des Abrechnungsmonats frei. Das Ganze kostet Sie jeweils 3 Euro pro Datenvolumen-Paket. So stellen wir für Sie das bestmögliche Surferlebnis mit maximaler LTE-Geschwindigkeit im Vodafone Netz sicher. Sie können die kostenpflichtige Zubuchung von Datenpaketen im jeweiligen Abrechnungszeitraum jeder Zeit per SMS ablehnen.

Bei Congstar gibt es diese Form der Datenautomatik nicht. Hier wird nur dann Volumen nachgebucht, wenn der Kunde es aktiv möchte. Das ist ein Vorteil von Congstar, denn hier hat man also Kunden eher die Wahl, ob man Volumen benötigt und wird nicht zwangsweise mit einer Nachbuchung beglückt, die man unter Umständen gar nicht haben möchte.

Mehr Komfort Features bei Vodafone

Im Vergleich bietet Vodafone – zumindest im Bereich der Handytarife – bei den Features die größere Auswahl. So bietet das Unternehmen beispielsweise bereits Telefonieren über LTE (VoLTE) an und es besteht auch die Möglichkeit, die Tarife mit Multis-SIM Karten zu bekommen. Bei Congstar fehlen diese Optionen. Allein schon, weil kein LTE zur Verfügung steht,  ist VoLTE natürlich nicht möglich und MultiSIM Karten kann man auch gegen Aufpreis leider nicht buchen.

Auf der anderen Seite ist der preisliche Unterschied natürlich auch deutlich. Die Allnet Flatrate mit 2GB Volumen kostet derzeit bei Congstar nur 20 Euro pro Monat. Bei Vodafone kostet die kleinste Flatrate (mit 1GB Datenvolumen) bereits 26.99 Euro. Dafür bekommt man mehr Leistung und auch mehr Features, aber der Preisunterschied ist dennoch deutlich. Dazu kann man die Congstar Tarife auch mit kurzer Laufzeit buchen. Diese Option bietet Vodafone nicht, hier haben die Handytarife und Flatrates immer eine Laufzeit von mindestens 24 Monaten.

Im Vergleich bietet Vodafone daher die leistungsfähigeren Tarife an, die sich vor allem an Nutzer richten, die gerne das komplette Paket nutzen. Congstar ist dagegen preiswerter, kann aber vor allem im Bereich der Gschwindigkeit, aber auch bei den zusätzlichen Funktionen nicht mit halten. Dafür bietet Congstar die flexibleren Tarife und verzichtet erfreulicherweise auch auf eine Datenautomatik.

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