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Welcher Handyvertrag passt zu mir – ein Überblick

Welcher Handyvertrag passt zu mir – ein Überblick
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Welcher Handyvertrag passt zu mir – ein ÜberblickWer sich nach Handytarifen erkundigt, verliert womöglich schnell den Überblick aufgrund der Vielzahl der Angebote. Die günstigen Tarife stechen natürlich hervor, aber passt der Tarif auch für einen persönlich? Vielleicht erhöhen sich die Kosten, wenn bestimmte Leistungen nicht im Tarif inbegriffen sind. Bevor man sich für einen Handyvertrag entscheidet oder generell Informationen einholt, gilt es den persönlichen Handygebrauch zu analysieren. Hierzu ist keine Hilfe vom Verkäufer im Shop nötig, sondern lediglich ein gute Selbsteinschätzung. Ferner empfiehlt es sich, die letzten Mobilfunkrechnungen – sofern man schon einen Vertrag besitzt oder besessen hat – als Kriterium heranzuziehen. Dieser Artikel befasst sich mit den zentralen Fragen, die es vor Abschluss eines Handvertrages zu beachten gilt. Diese werden nacheinander aufgeführt, doch die „Antworten“ oder Einschätzungen muss jeder für sich selbst finden.

Welches Handynetz?

Zunächst stellt sich die Frage, welches Handynetz am besten passt. Es ist ratsam vor Vertragsabschluss jeweils die Verfügbarkeit des Netzes im Wohnort zu prüfen. Die Wahl besteht zwischen dem D1-Netz der Telekom, dem D2-Netz von Vodafone, sowie dem Netz von O2 und E-Plus.

Netzabdeckung der jeweiligen Netze:

Als bestes deutsches Handynetz gilt das D1-Netz der Telekom. Es ist zwar vergleichsweise teurer, jedoch liegt es hinsichtlich der Netzabdeckung und der Verfügbarkeit von Telefonie und Internet vorn. Günstiger ist das D2-Netz von Vodafone, in Großstädten oder Metropolregionen wird man kaum einen Unterschied zum D1-Netz feststellen. Wohingegen die Netzabdeckung im ländlichen Raum schlechter ist, dementsprechend ist auch die Geschwindigkeit des Internet langsamer. Das Netz von O2 und E-Plus ist am günstigsten, jedoch muss man gelegentlich mit Problemen beim Empfang, Geschwindigkeit und Verfügbarkeit des mobilen Internet rechnen. Die Hauptkriterien bei der Netzauswahl sind Telefonie und Internet, folglich befasst sich der Artikel zunächst mit diesen beiden Punkten in Bezug auf die Tarifwahl.

Quasselstrippe oder Telefonmuffel?

Anhand der Einschätzung wie viel Minuten oder Stunden man im Monat telefoniert, lässt sich zunächst eine grobe Einteilung machen, welcher Handytarif für einen persönlich am Besten ist. Zwei Richtwerte lassen sich festhalten: Zum einen, wer mehr als fünf Stunden im Monat telefoniert, sollte definitiv eine Allnet-Flat in Betracht ziehen. Zum anderen, wer weniger als 50 Minuten im Monat telefoniert, sollte vielmehr nach Tarifen mit Inklusiveinheiten oder einem Prepaid-Tarif Ausschau halten. Wenn das Telefonierverhalten dazwischen liegt lohnt es sich die weiteren Fragepunkte zu Rate zu ziehen.

Wie viel Datenvolumen braucht man?

Die Bandbreite der Handytarife, reicht von 100 MB bis zu mehren Gigabyte. Hilfreich ist, sich vorher einen Überblick zu verschaffen, welche Aktion wie viel Datenverbrauch  verursacht. Nachrichten oder E-Mails verschicken (jeweils ohne Anhänge) verbrauchen nur wenige Kilobyte, auch eine Fahrplanauskunft ist mit 200 KB noch überschaubar. Sollen jedoch Videos oder Fotos verschickt werden, ist der Datenverbrauch bereits im Megabyte-Bereich. Gleiches gilt für Skype-Telefonie oder herunterladen von Apps. Wer dauerhaft Musik über Internet hört, Youtube-Filme oder gar komplette Episoden der Lieblingsserie anschaut, sollte auf jeden Fall nach einen Handytarif mit mehreren Gigabytes suchen

Diese Selbsteinschätzung der Internetnutzung ist wichtig für die Tarifwahl, schließt man beispielsweise einen Vertrag mit 500 MB ab, verbraucht jedoch 1 GB, so surft man ab den 501. Megabyte nur noch im „Schneckentempo“. Nach Verbrauch des Datenvolumens setzt eine Datendrosselung ein. Es fallen zwar keine weiteren Kosten an, jedoch ist die Internetgeschwindigkeit so langsam, dass man kaum noch damit arbeiten kann geschweige denn ein Video oder ähnliches ansehen kann.

Bei E-Plus und O2 kann es darüber hinaus noch zu einer Kostenfalle kommen, dort wird nach Verbrauch des Datenvolumen die Geschwindigkeit nicht gleich gedrosselt, sondern zunächst automatisch 100 MB für 2 Euro dazu gebucht. Dies geschieht sogar bis zu dreimal pro Monat bevor die Datendrosselung beginnt. Bei einigen Tarifen ist diese Datenautomatik nicht abwählbar, darauf gilt es bei der Tarifwahl zu achten. Bei Vertragsabschluss lässt sich die Datenautomatik generell nicht gleich deaktivieren, dass ist frühestens möglich, wenn diese Funktion das erste Mal greift. Somit ist es ratsam den Datenverbrauch im Auge zu behalten, entweder direkt am Handy nachschauen oder die App vom Anbieter laden und dort den jeweiligen Datenverbrauch kontrollieren. Bei vielen Mobiltelefonen kann man auch selbst eine Datennutzungsbegrenzung setzen, dies empfiehlt sich bei ebendiesen Datenautomatik-Tarifen. Bei Standardverträgen setzt – wie bereits erwähnt – lediglich eine Datendrosselung nach Verbrauch des monatlichen Datenvolumens ein. Somit fallen keine weiteren Kosten an, es sei denn man bucht selbstständig Datenvolumen hinzu.

Benötigt man LTE-Netz?

Bezüglich des Handynetzes wurde bereits auf die Verfügbarkeit des Netzes verwiesen, dieses gilt für Internet genauso wie für Telefonie. LTE steht für Long Term Evolution und ist eine neue Technologie zur Datenübertragung in Funknetzen, die eine Datenrate von bis zu 375 MBit/s ermöglicht. Alle drei Netze verfügen über LTE, allerdings ist die Bandbreite bei E-Plus nur bis 50MBit pro Sekunde, während im D1-Netz bis zu 375 MBit pro Sekunde erreicht werden können. Im Hinblick auf die LTE-Netzabdeckung empfiehlt es sich vorher auf den Netzabdeckungskarten die Verfügbarkeit vor Ort zu prüfen.

In der vorhergehende Frage, ging es um die Einschätzung der Internetnutzung, wenn man die mobilen Daten lediglich für E-Mails oder WhatsApp nutzt, ist ein LTE nicht zwingend erforderlich. Demgegenüber sollte man sich auf jeden Fall für einen LTE-Tarif  entscheiden, wenn man bevorzugt Serien oder längere Videos auf dem Mobiltelefon schaut.

SMS-Flat oder SMS-Inklusivminuten?

WhatsApp und Facebook Messenger sind dabei die SMS mehr und mehr zu verdrängen. Wer jedoch trotzdem viele SMS schreibt, für den lohnt sich selbstredend ein Tarif mit SMS-Flat. Versendet man jedoch nur gelegentlich SMS, ist es ratsam nach einen Tarif mit SMS Inklusiveinheiten zu suchen. Nutzt man doch größtenteils WhatsApp oder Messenger zur Kommunikation mit Freunden und Bekannten, ist es sinnvoller einen Tarif mit größeren Datenvolumen zu suchen, denn beide Anwendungen verbrauchen mobile Daten.

24 Monate Laufzeit oder monatlich kündbarer Vertrag?

Hauptsächlich gibt es zwei Tarifvariante, entweder einen Vertrag mit 24-monatiger Laufzeit oder einen monatlich kündbaren Vertrag. Es gibt zwar vereinzelt auch Tarife mit 6 oder 12 Monaten Laufzeit, diese sind jedoch recht selten. Es gilt also abzuschätzen, ob ein entsprechender Handyvertrag auch für zwei Jahre optimal ist. Ein Handyvertrag mit 24 Monaten Laufzeit macht beispielsweise wenig Sinn, wenn man den Großteil der Zeit im Ausland verbringt. Die monatlich kündbaren Tarife sind flexibler, obgleich diese im Vergleich zu 24-Monatsvertragen meist etwas teurer sind. Dafür kann man den Vertrag innerhalb eines Monats kündigen, während man bei dem 24-Monatsvertrag entsprechend zwei Jahre gebunden ist. Zudem gilt es die Kündigungsfrist zu beachten, ansonsten verlängert sich der Vertrag um jeweils ein Jahr. Von daher sollte man sich speziell bei längeren Laufzeitverträgen sicher sein, dass der Tarif für einen persönlich passt. Ein Upgrade in eine höhere Tarifklasse ist meist  möglich, indes ist eine Änderung in einen günstigeren Tarif  selten möglich. Sollte man sich beispielsweise für einen Tarif für 20€ monatlich entscheiden und nutzt jedoch meist nur 10€ davon, so zahlt man dennoch die komplette Laufzeit jeweils 20€ pro Monat.

Tarife mit Smartphones oder iPhone dazu?

Zu den oben genannten Kriterien der Tarifwahl kommt zum Schluss noch die Frage, ob ein Tarif mit Handy ratsam ist. Zunächst gilt es dabei zu beachten, dass dementsprechend der Vertrag teurer wird, da für die zwei Jahre monatliche Handy-Raten fällig sind. Wenn man den Tarif lediglich für Telefonie und SMS nutzt, reicht ein altes oder gebrauchtes Handy vollkommen aus – man kann natürlich auch ein neues, günstiges Gerät nutzen. Wer hingegen viel surft und auf sein Mobiltelefon Filme ansehen will, sollte schon ein Smartphone oder iPhone dazu kaufen, sofern man bisher noch keines hat

Fazit

Wie eingangs bereits erwähnt, muss jeder die Fragen für sich selbst beantworten. Die Beantwortung der Fragen sollte indes helfen, die Vielzahl der Tarife einzugrenzen. Jetzt kann man einen Tarifvergleichsrechner im Internet nutzen oder direkt gezielt im Shop nachfragen. Es ist dennoch ratsam bevor man den Handyvertrag unterzeichnet auch das Kleingedruckte – unter Aspekt der obigen Fragen – in den Vertrag genau zu lesen. Es gibt beispielsweise Verträge, wo eine Music – oder Game-Flat oder ähnliches als „Geschenk“ inbegriffen ist. Der erste Monat ist auch frei, aber man muss die Optionen extra kündigen, ansonsten verlängert sich diese und ist danach kostenpflichtig.

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