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Vodafone CallYa – Kündigung und Fristen

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Vodafone CallYa – Kündigung und Fristen – Entscheidet man sich für einen Laufzeitvertrag, da bessere Konditionen zur Auswahl stehen oder für einen anderen Prepaid-Anbieter, stellt sich mitunter auch die Frage, muss ich meinen Vodafone CallYa Prepaid-Vertrag extra kündigen oder läuft die Gültigkeit der Karte irgendwann ab, sobald kein neues Guthaben aufgeladen wird?

Gültigkeit Vodafone CallYa-SIMkarte

Grundsätzlich besteht bei Vodafone keine Gültigkeitsbegrenzung mehr. Ein Blick in die Praxis verrät jedoch, dass länger nicht genutzte Karten von Vodafone per SMS gekündigt werden. In dieser SMS wird mitgeteilt, dass die SIM-Karte nach 30 Tagen deaktiviert wird. Dem kann entweder widersprochen oder mit einer Aufladung von Guthaben entgegen gewirkt werden. Belässt man es jedoch, dann wird die SIM-Karte von Vodafone mit hoher Wahrscheinlichkeit deaktiviert. Eine extra Kündigung muss also dementsprechend nicht erfolgen.

Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann natürlich trotzdem kündigen, entsprechende Vorlagen und Schreiben gibt es hier.
Bei Vodafone CallYa Paketen hat man allerdings auch die Möglichkeit ganz bequem online zu kündigen.

Wann sollte gekündigt werden?

Hat man jedoch eines der CallYa-Pakete oder Zusatzoptionen gebucht, bietet sich eine Kündigung dann an, sobald man das jeweilige Paket bzw. Option nicht mehr benötigt, jedoch noch mit der CallYa SIM-Karte bspw. im Basis-Tarif noch weiter telefonieren und SMS versenden möchte. Die Karte grundsätzlich also noch in Gebrauch bleiben soll.

In den Vodafone AGB findet sich zum Thema Kündigung folgender Hinweis (Punkt 4 – Vertragsdauer und Kündigung):

Prepaid-Verträge können von jeder Partei mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden. Für die Kündigung reicht die Textform.
Das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Die Mindestvertragslaufzeit der CallYa Pakete bzw. Optionen beträgt 4 Wochen – Also einen Monat. Der Nutzungszeitraum beginnt immer mit dem Tag der Buchung. Wird nicht gekündigt, dann verlängert der Nutzungszeitraum um weitere 4 Wochen. Die Kosten werden vom Guthaben bezahlt. Ist nicht genügend Guthaben vorhanden, ruht die Option nur, d.h. sobald wieder genügend Guthaben vorhanden ist, wird der Preis für die Option oder das Paket automatisch abgebucht. Solange gilt der Basispreis. Vermeiden lässt sich das automatische Abbuchen nur per extra Kündigung. Ist die Kündigung erfolgt, besteht die Möglichkeit, sich das Restguthaben von Vodafone auszahlen zu lassen. Dies geht allerdings nicht, sollte es sich bei dem Guthaben und Restbeträge aus dem Startguthaben handeln. Wenn man diesen Service in Anspruch nehmen möchte, muss man sich einfach an den Vodafone-Kundenservice wenden.

Kündigungen durch Vodafone

Die Callya Prepaidkarten von Vodafone sind nur einen bestimmten Zeitraum gültig. Je nach Aufladung wird diese Gültigkeit verschieden verlängert:

  • 15 Euro Aufladung: 9 Monate
  • ab 25 Euro: 15 Monate

Einen Monat vor Ablauf der Gültigkeit der Karten verschickt Vodafone eine SMS mit einer Benachrichtigung an die Kunden. Das Guthaben selbst ist unbefristet gültig und kann auch nach Ablauf der Kartengültigkeit wieder ausgezahlt werden. Der Kündigung durch Vodafone kann auch widersprochen werden. Das Unternehmen schreibt dazu:

Sie haben eine SMS bekommen, dass Ihnen gekündigt wird? Sie können dieser Kündigung innerhalb von 4 Wochen widersprechen. Laden Sie dazu Ihre Prepaid-Karte auf.

Oder rufen Sie mit Ihrer CallYa-Nummer die kostenlose Service-Nummer 12 007 an und folgen Sie der Ansage.

 Eine inaktive Karte kann innerhalb eines gewissen Zeitraumes durch den Kundenservice wieder aktiv geschaltet werden. Das ist allerdings in der Regel nur innerhalb von 90 Tagen nach der Deaktivieren möglich.

Außerordentliche Kündigung und Widerruf

Grundsätzlich besteht immer das Recht auf eine außerordentliche Kündigung, wenn ein wichtiger Grund hierfür vorliegt. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Beitrag für den gebuchten Tarif erhöht oder die versprochene Leistung langfristig nicht gewährleistet wird. Auch hier empfiehlt sich die Kündigung schriftlich zu machen. (Vorlage) Die Grundlage für eine solche Kündigung ist das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB). Dort heißt es unter anderem:

Dauerschuldverhältnisse kann jeder Vertragsteil aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist kündigen. Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn dem kündigenden Teil unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die Fortsetzung des Vertragsverhältnisses bis zur vereinbarten Beendigung oder bis zum Ablauf einer Kündigungsfrist nicht zugemutet werden kann.
Besteht der wichtige Grund in der Verletzung einer Pflicht aus dem Vertrag, ist die Kündigung erst nach erfolglosem Ablauf einer zur Abhilfe bestimmten Frist oder nach erfolgloser Abmahnung zulässig. Für die Entbehrlichkeit der Bestimmung einer Frist zur Abhilfe und für die Entbehrlichkeit einer Abmahnung findet § 323 Absatz 2 Nummer 1 und 2 entsprechende Anwendung. Die Bestimmung einer Frist zur Abhilfe und eine Abmahnung sind auch entbehrlich, wenn besondere Umstände vorliegen, die unter Abwägung der beiderseitigen Interessen die sofortige Kündigung rechtfertigen.
Wichtig ist in jedem Fall die Frist-Setzung, um dem Anbieter die Möglichkeit zu geben, nachzubessern und gegebenenfalls einen Mangel abzustellen. Dazu sollte man im Hinterkopf behalten, dass solche Kündigungen oft der Startpunkt eines Rechtsstreites sind. Es kann daher nicht schaden, sich direkt einen Fachmann (Anwalt oder Verbraucherschutz-Zentrale) zu holen um so einen Vertragskündigung im Vorfeld durchzusprechen.

Außerdem hat man bei Vodafone die Möglichkeit den Vertrag zu widerrufen, wenn dieser als Fernabsatzgeschäft abgeschlossen wurde, das heißt zum Beispiel beim Abschluss über das Internet. Das kann innerhalb der ersten 14 Tage nach Vertragserklärung getan werden. Vodafone schreibt dazu:

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, Vodafone GmbH, Kundenbetreuung, 40875 Ratingen, Tel.: 08 00/172 12 12 (oder 01 72/12 12 aus dem deutschen Vodafone-Netz), Fax: 0 21 02/9865 75, E-Mail: widerruf@vodafone.com mittels einer eindeutigen Erklärung (zum Beispiel ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Das entspricht dem Widerrufsrecht, das durch den Gesetzgeber so vorgeschrieben ist. Dieses Recht lässt sich auch nicht per AGB oder einen Erklärung ausschließen. Die Kunden können sich immer auf das Widerrufsrecht berufen. Allerdings muss man sich als Kunden relativ schnell entscheiden. Man hat nur 14 Tage nach Vertragsende Zeit einen gültigen Widerruf zu veranlassen. Verpasst man diese Frist, kann man danach nur noch über die normalen Wege der Kündigung den Vertrag wieder beendet. Das bedeutet je nach Tarif auch, dass man dann bis zu 2 Jahre an der Tarif gebunden ist.

2 comments

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,

    Sie teilten mir mit, das ich längere Zeit kein Guthaben aufgeladen habe und auf Grund dessen werde die Karte abgeschaltet. Ich habe sie heute aufgefüllt, obwohl der Gesetzgeber sagt,das es nicht mehr zulässig sei die Karte zu sperren, wenn noch Guthaben darauf ist. Dieses war der Fall, denn ich hatte noch 12,19 € als Guthaben. Mein Name ist Jürgen Berndt mit der Rufnummer …

    Mit freundlichen Grüßen

    Jürgen Berndt

    • Hallo Herr Berndt,

      Karten können auch mit Guthaben gesperrt und gekündigt werden, man hat als Kunde aber in jedem Fall das Recht, sich das Guthaben wieder auszahlen zu lassen.

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