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Drillisch – O2 Handytarife bei vielen Marken mit Zwangs-Datenautomatik

Drillisch – O2 Handytarife bei vielen Marken mit Zwangs-Datenautomatik – Die Drillisch Discounter boten bei vielen Tarifen bereits eine sogenannte Datenautomatik an, die automatisch und kostenpflichtig Volumen nachbuchte, wenn das Inklusiv-Volumen im Monat erschöpft waren. Derzeit kosten 100MB Volumen 2 Euro und es wird bis zu drei mal im Monat nachgebucht. Erst danach wird der Tarif in der Geschwindigkeit gedrosselt. Falls Kunden nicht aufpassen und das Volumen überschreiten, können so monatliche Mehrkosten von bis zu 6 Euro entstehen.

Bislang war diese Datenautomatik abschaltbar. Per Anruf bei der Hotline könnte man das System deaktivieren, dann wurde sofort gedrosselt, ohne das neues Volumen nachgebucht wurde.

Bei den neuen Tarifen der Drillisch Marken ist das leider nicht mehr der Fall. Bei Smartmobil und DeutschlandSIM findet sich bei den Allnet Flatrates mittlerweile der Hinweis „Die Datenautomatik ist fester Tarifbestandteil.„. Damit ist sie nicht mehr abwählbar und auch die Hotline kann an dieser Stelle nicht weiter helfen. Man muss also selbst auf das Datenvolumen achten und zahlt im Falle einer Überschreitung wenigsten 2 Euro zusätzlich.

Für Kunden, die nicht unbedingt mehr zahlen sollen, ist daher wichtig, den eigenen Traffic im mobilen Internet zu überwachen. Das geht entweder im System selbst oder mit den passenden Apps. Einige Apps zeigen dabei den aktuellen Verbrauch direkt in der Statusleiste an und geben so gute Übersicht. Dazu hilft es natürlich auch, beim Surfen wenig Daten zu verbrauchen. So kann man die Apps von Netzwerken nutzen, statt deren Web-Zugang. Dann werden deutlich weniger Daten übertragen. Für Facebook, Twitter, Xing und Co. stehen in der Regel diese Apps bereit. Man lädt sie im heimischen WLAN und kann sie dann unterwegs nutzen.  Dazu sollte man den eigenen Konsum kontrollieren. Videos fressen das Datenvolumen auf, besonders, da derzeit die 4K Videos richtig im Kommen sind. So etwas sollte man vermeiden.

Oder aber – und das ist die teurere Alternativ – man nutzt gleich Tarife mit mehr Datenvolumen und schafft sich so einen Sicherheitspuffer. Immerhin bietet Drillisch Tarife mit 1GB bereits wenige Euro mehr, 2GB Handytarife bewegen sich im Preisbereich von 15 bis 20 Euro.

Autor Bastian Ebert

Autor
Ich begleite die Entwicklungen im Bereich der Telekommunikation und des Mobilfunks bereits seit 2006 und schreibt regelmäßig zu den Theme Handytarife, Smartphones, Allnet Flat und zu den anderen Bereichen, die mit dem Mobilfunk zusammenhängen. Ziel ist es dabei die Verbraucher möglichst einfach und dennoch umfassend über die Produkte auf dem Markt zu informieren und vor allem die neuen Entwicklungen verständlich zu beschreiben. Bei Problemen oder Fragen - einfach die Kommentare nutzen oder micht direkt anschreiben. Mehr zu mir und meinem Hintergrund: Wer schreibt hier?

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