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Rufnummernmitnahme zu Lidl Connect – So klappts

Rufnummernmitnahme zu Lidl Connect – So klappts
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Rufnummernmitnahme zu Lidl Connect – So klappts – Wie andere Mobilfunkanbieter, stellt auch Lidl Connect die Möglichkeit frei, die bisher gewohnte Rufnummer zu übernehmen. Lidl Connect belohnt sogar die Rufnummernmitnahme und schreibt bei erfolgreicher Mitnahme der Rufnummer 25 Euro Extra-Guthaben gut. Doch wie die Rufnummernmitnahme zum Erfolg wird und was man hierzu beachten muss, hier im Artikel zusammengefasst.

Als erster Schritt, bevor man eine Rufnummernmitnahme bei Lidl Connect einleitet, sollte man sich über die Art der Rufnummernmitnahme sicher sein. Denn es gibt grundsätzlich zwei Arten, um eine Rufnummernmitnahme einzuleiten: Einmal vor Ende des Alt-Vetrages und zum Ende des Alt-Vertrages.

Hierbei liefert man dem alten Anbieter eine sogenannte Portierungserklärung ab (vorherige Prepaidkunden eine Verzichtserklärung), damit dieser die bisherige Rufnummer für Lidl Connect zur Übertragung freigeben kann.

Zwei Arten die Rufnummernmitnahme einzuleiten:

  • Vorzeitige/sofortige Rufnummernmitnahme: Es ist möglich die Rufnummer bereits aus einem noch laufenden Vertragsverhältnis beim bisherigen Anbieter zu Lidl Connect zu übertragen. Dafür muss aber dem abgehenden Anbieter ausdrücklich mitgeteilt werden, dass die Rufnummer vorzeitig d.h. vor Kündigungsdatum (möglich bis 123 Tage vor Kündigungsdatum) mitgenommen werden möchte. Sonst wird die Rufnummernmitnahme erst nach Kündigungsdatum bestätigt, soweit der Vertrag bereits gekündigt wurde. Achtung: Dabei bleibt der alte Vertrag von der vorzeitigen Rufnummernmitnahme unberührt. Man bekommt vom bisherigen Anbieter eine neue Rufnummer zugewiesen.
  • Rufnummernmitnahme zum Vertragsende: Die einfachste Variante. Hier kann bei der fristgerechten Kündigung des Alt-Vertrages, der Wunsch angegeben werden, dass eine Rufnummernmitnahme zum neuem Anbieter erfolgen soll. Hierbei sollte vom Alt-Anbieter eine Bestätigung der Rufnummernmitnahme verlangt werden. Maximal 90 Tage nach dem Kündigungsdatum bzw. Vertragsende kann die Rufnummernmitnahme beim abgehenden Anbieter noch beantragt werden.

Und weiter:

Die wohl häufigste und einfachste Variante ist die Rufnummernmitnahme zum Vertragsende. Hat man den alten oder bisherigen Anbieter über den Wunsch der Rufnummernmitnahme informiert, so kann danach die Lidl Connect SIM-Karte erworben werden. Mit Erwerb der Lidl Connect SIM-Karte steht zu Beginn erst einmal eine neue Rufnummer zur Verfügung, diese muss bei Lidl Connect im Kundenkonto registriert werden. Denn erst mit der Registrierung bei Lidl Connect lässt sich die Rufnummernmitnahme beantragen. Lidl Connect stellt hierfür extra ein Download-Formular zur Rufnummernmitnahme bereit. Den ausgefüllten und unterschriebenen Antrag dann einfach an Lidl Connect, unter der aufgeführten Adresse zusenden und ab hier braucht man nur noch abzuwarten, bis Lidl Connect den Portierungstermin (Tag an dem die alte Rufnummern zur Verfügung steht) mitteilt. Das kann ein paar Tage dauern, da sich Lidl Connect mit dem alten Anbieter zunächst abstimmen muss. Mindestens 9 Tage kann es dauern, bis die Portierung bzw. die Übernahme der Rufnummer abgeschlossen ist.

Damit die Rufnummernmitnahme jedoch erfolgreich wird, gilt es  besonders folgendes zu beachten:

  • Kundendaten: Die Portierung der Rufnummer wird nur dann erfolgreich sein, wenn Rufnummer, (Firmen-) Name und Geburtsdatum beim alten Anbieter und bei Lidl Connect übereinstimmen. (Hinweise findet man hierzu auch auf dem Rufnummernformular, welches Lidl Connect bereitstellt.)
  • Gebühr für die Mitnahme der Rufnummer: Für die Portierung der Rufnummer zum neuem Anbieter, erhebt der bisherige Anbieter eine einmalige Portierungsgebühr (25-30 Euro). Bei Laufzeitverträgen wird die Gebühr automatisch zur letzten Mobilfunkrechnung addiert. Bei Prepaid Modellen wird sie entweder über das Guthaben oder per Überweisung bezahlt.
  • Achtung: Als Prepaid-Kunde, muss man zudem beim Wechsel der Rufnummer eine Verzichtserklärung beim alten Anbieter abgeben und unterschreiben. Diese besagt, dass beispielsweise noch auf der Karte vorhandenes Restguthaben mit dem Umzug der Rufnummer erlischt. Damit die Portierungsgebühr beglichen werden kann, sollte also ausreichend Guthaben vorhanden sein.

Allgemeines rund um die Mitnahme der Rufnummer

Haben Kunden ein Recht auf ihre Rufnummer?

Nach der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes sind Mobilfunk-Anbieter mittlerweile verpflichtet, die Mitnahme der Rufnummer zu einem anderen Anbieter zu ermöglichen. In § 46 Abs. 4 Telekommunikationsgesetz (TKG) heißt es dazu:

Um den Anbieterwechsel nach Absatz 1 zu gewährleisten, müssen Anbieter von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten insbesondere sicherstellen, dass ihre Endnutzer ihnen zugeteilte Rufnummern bei einem Wechsel des Anbieters von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten entsprechend Absatz 3 beibehalten können

Der aufnehmende Mobilfunkanbieter ist im Übrigen nicht verpflichtet, jeden Kunden zu akzeptieren (kein Kontrahierungszwang). In der Regel machen das mittlerweile aber alle Anbieter – niemand lehnt gerne neue Kunden ab.

Welche Kundendaten müssen übereinstimmen?

Die Mobilfunk-Unternehmen gleichen bei einer Portierung untereinander folgende Daten ab:
Abgefragte Kundendaten
Bei PrivatkundenBei Geschäftskunden
RufnummerRufnummer
NameName
GeburtsdatumKundennummer
 Nur wenn diese übereinstimmen, wird die Portierung der Rufnummer eingeleitet.

Was kann man bei Problemen tun?

Sollte es bei der Portierung der Rufnummer Probleme geben, kann man sich an die Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur wenden. Die Schlichtungsstelle ist eine neutrale Instanz im Rahmen des Telekommunikationsgesetzes und bietet genau bei solchen Fragen und Problemen.

Ob es sich lohnt ein Schlichtungsverfahren anzufangen ist aber nicht immer ganz klar, immerhin geht es in der Regel „nur“ um eine Rufnummer und der Aufwand, diese im privaten Bereich durch eine neue Nummer zu ersetzen, ist meistens überschaubar.

Was passiert, wenn die Portierungsfrist abgelaufen ist?

Eine Portierung kann unter Umständen auch nach der abgelaufenen Frist noch erfolgreich sein, allerdings gibt es dafür dann keine Garantie mehr. Es ist durchaus denkbar, dass die Nummer dann bereits neu vergeben wurde und damit ist sie dann natürlich nicht mehr portierbar. Aus diesem Grund sollte man sich in jedem Fall an die Fristen halten, denn nur dann gibt es eine Sicherheit für die Mitnahme der Rufnummer.

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Autor Bastian Ebert

Autor
Ich begleite die Entwicklungen im Bereich der Telekommunikation und des Mobilfunks bereits seit 2004 und schreibt regelmäßig zu den Theme Handytarife, Smartphones, Allnet Flat und zu den anderen Bereichen, die mit dem Mobilfunk zusammenhängen. Ziel ist es dabei die Verbraucher möglichst einfach und dennoch umfassend über die Produkte auf dem Markt zu informieren und vor allem die neuen Entwicklungen verständlich zu beschreiben. Bei Problemen oder Fragen - einfach die Kommentare nutzen oder micht direkt anschreiben.

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