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Rufnummer mit zu Vodafone nehmen? – So geht es

Rufnummer mit zu Vodafone nehmen? – So geht es – Wer gerne seine alte Rufnummer behalten möchte, der muss sich nicht trennen, denn dafür gibt es die Möglichkeit der Rufnummernmitname und die bieten eigentlich alle Mobilfunkanbieter an. Meist gibt es hierzu ausführliche Anleitungen, wie eine Rufnummernmitnahme beim jeweiligen Anbieter reibungslos funktioniert. Doch kommt es öfter auch mal zu Problemen, die eine Mitnahme der Rufnummer oder auch Portierung genannt, unmöglich machen können. Grund ist dann meist, das sogenannte Portierungserklärungen nicht fristgerecht gestellt wurden, persönliche Adressdaten nicht identisch im Alt- und Neuvertrag sind oder die Portierungsgebühr nicht abgebucht werden konnte.

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Den Überblick über alle Handy-Tarife gibt es hier: Handy Tarife Vergleich. Details zur Funktionsweise unseres Tarifrechnets haben wie hier zusammengefasst: So arbeitet unser Tarifrechner.

Rufnummernmitnahme nicht immer möglich!

Was viele aber nicht wissen ist, dass eine Rufnummernmitnahme zwar grundsätzlich bei unterschiedlichen Mobilfunknetzen möglich ist, aber es Einschränkungen bzw. technische Grenzen bei einer Portierung innerhalb des gleichen Mobilfunknetzes gibt. So ist zum Beispiel eine Mitnahme der Rufnummer von Vodafone zur Telekom oder von BASE zu Vodafone möglich, aber von Vodafone zu Vodafone nicht. Ärgerlich, wenn man zwar den Provider wechselt, aber mit der alten Nummer im gleichen Handynetz bleiben möchte.

Gerade bei Vodafone häufen sich diesbezüglich Anfragen, welche Szenarien denn nun möglich sind und welche nicht. Aus diesem Grund folgend einige Szenarien zur Rufnummernmitnahme, was bei Vodafone (D2-Netz) geht und was nicht.

1. Allgemeines zur Rufnummernmitnahme zu Vodafone

Grundsätzlich lässt sich eine Rufnummernmitnahme zu Vodafone dann beauftragen, wenn:

  • man bereits Vodafone-Kunde ist und einen Mobilfunk-Vertrag mit Mindestlaufzeit bei Vodafone abgeschlossen hat. Achtung: Ist man aber bereits CallYa-Kunde, Geschäftskunde oder Kunde in einem Rahmenvertrag, dann ist eine nachträglich Rufnummernmitnahme, aus technischen Gründen, nicht möglich.
  • man bereits eine SIM-Karte mit Vodafone-Rufnummer bekommen hat und
  • ein Kundenkennwort hat, welches man im Vodafone-Vertrag findet.

Dann lässt sich auch die Rufnummernmitnahme zu Vodafone online veranlassen. Hierzu sollte man sich zur Rufnummernmitnahme auf dieser Seite anmelden, damit die Daten geschützt übermittelt werden können. Andererseits schaut man einfach in einen der vielen Vodafone-Shops vorbei und veranlasst dort die Rufnummernmitnahme zu Vodafone, mit der Hilfe eines Kundenberaters.

Allgemeine Portierungen zu Vodafone

Szenario 1: Rufnummernmitnahme vom Anbieter zu Anbieter mit Vodafone-(Netz)-Verträgen.

Das heißt die Rufnummer ist nicht direkt bei der Vodafone GmbH unter Vertrag oder Prepaid, sondern nur im Vodafone-Netz geschaltet. Erkennbar ist das oft an der weißen Sim-Karte mit rotem Logodruck. (Bei Callmobile SIM-Karten erkennt man das sogar gar nicht.)

Bei folgenden Szenarien ist dann eine Rufnummernmitnahme (mit Einschränkungen) möglich:

  • sofortige Portierung auf NEUVertrag/Prepaidkarte (alter Vertrag läuft weiter). Sowohl für Privat-, Geschäfts- und Rahmenkunden möglich.
  • Portierung auf NEUVertrag/Prepaidkarte zum Vertragsende des alten Vertrages. Sowohl für Privat-, Geschäfts- und Rahmenkunden möglich.
  • nachträgliche Portierung auf bestehenden Vodafone Vertrag zum Ende des alten Vertrages. Nicht für Rahmenvertragskunden möglich.
  • nachträgliche Portierung sofort auf einen bestehenden Vodafone Vertrag. Hierzu beim Altanbieter eine Portierungserklärung (Opt-In) einreichen. Der Altvertrag läuft jedoch weiter und wird dadurch nicht gekündigt!

Achtung: Bei Nachträglichen Portierungen darf im Vodafone Kundenkonto keine Kündigung hinterlegt sein. Die muss erst entfernt werden.

Gänzlich nicht möglich ist die Rufnummernmitnahme dementsprechend:

  • bevor der Vodafone Vertrag aktiv ist, es muss immer erst ein Vodafone-Vertrag abgeschlossen werden.
  • einer nachträglichen Portierung auf Rahmenverträge und
  • wenn das Kundenkonto auf “geschäftlich” läuft (Also GmbH oder sonstige juristische Person, auch e.K.)
  • sowie eine nachträgliche Portierung auf eine vorhandene Prepaid-Karte, denn es wird immer eine neue zugesendet mit neuem Guthabenkonto.

Szenario 2: Rufnummernmitnahme bei der Vodafone GmbH als VERTRAGS-Karte zu einem anderen Anbieter mit Vodafone-(Netz)-Vertrag

Das heißt die Rufnummer ist direkt bei der Vodafone GmbH unter Vertrag und man möchte zu einem anderem Anbieter wechseln, dabei jedoch im Vodafone-Netz bleiben. Ob man eine Vodafone-Vertragskarte besitzt, ist erkennbar an der roten SIM-Karte mit weißem Logodruck.

Das ist prinzipiell, auch wenn dieser Umstand in der heutigen Zeit verrückt ist, NICHT möglich! Es gibt demnach, zumindest bisher, keine Möglichkeit aus einem schon existierenden Vertrag die Rufnummer auf einen anderen zu übertragen. Grund ist das technische System, welches dahinter steckt, denn als es erstellt wurde (vor ca. 15 Jahren), wurde einfach nicht bedacht, dass ein Wechsel von Vertragskarten im gleichen Handynetz, wie heutzutage der Fall, gewollt ist. Dieser Umstand ist übrigens nicht nur bei Vodafone so, sondern grundsätzlich bei allen Netzanbietern (O2, Telekom, E-Plus).

Einzige Möglichkeit seine alte Rufnummer zu behalten ist, diese vorerst zu einem Prepaidanbieter (außer Vodafone) zu übertragen und dann eine sofortige Rückportierung der Rufnummer einzuleiten. Allerdings ist dieser Umweg sehr zeitaufwendig (2-6 Wochen) und der finanzielle Aufwand berechnet sich mit 50-60 Euro. Man sollte sich also genau überlegen, um einen die alte Rufnummer so wichtig ist.

Es geht aber wohl auch mit einer normalen Prepaid Sim von Vodafone. Im Forum heißt es dazu:

Aber es gibt eine Lösung: Vor Vertragsschluss kannst den Rahmenvertrag zum Vertragsende auf Callya umstellen lassen.

Anschließend kannst du jederzeit wieder aus Callya in einen Vertrag wechseln. Deine Rufnummer bleibt dir so erhalten. Wende dich für den Wechsel aus Callya in einen Vertrag mit Friends&Family am besten an deinen Freund/Familienmitglied von dem du die Einladung hast, damit diese/r den Wechsel aus Callya über die Red Line veranlassen kann.

Szenario 3: Rufnummernmitnahme bei der Vodafone GmbH auf PREPAID-Karte zu einem anderen Anbieter mit Vodafone-Vertrag.

Möglich: Von Prepaid auf Vertragskarte zu wechseln ist mit Beibehaltung der Rufnummer zwar möglich, aber nicht bei allen Mobilfunkanbietern. Bei Portalen wie Sparhandy gibt das nicht.

Nicht möglich: Sobald man die Prepaid-Rufnummer auf einen bestehenden Vodafone Vertrag portieren möchte.

Allgemeine Portierungen von Vodafone

Hier gibt es generell keine Probleme, solange es sich um ein unterschiedliches Mobilfunknetz handelt. Hier sollte man nur beachten für welche Art der Portierung man sich entscheidet, entweder vorzeitig aus einem noch bestehenden Vertrag oder nach Vertragsende.

  • Vorzeitige Portierung zu einem anderen Anbieter: Portierungserklärung (Opt-In) an der Kundenbetreuung setzen lassen und neuer Anbieter leitet die Portierung ein. Frühestens 123 Tage vor Ende des Altvertrages ist diese Art der Rufnummernmitnahme möglich.
  • Generelle Portierung nach Vertragsende: Bei der fristgerechten Kündigung des Alt-Vertrages, kann der Wunsch angegeben werden, dass eine Rufnummernmitnahme zum neuem Anbieter erfolgen soll. Ist nur maximal 90 Tage nach Ende des Alt-Vertrags möglich.

Möchte man eine CallYa-Rufnummer portieren, dann gilt es, wie bei jeden anderen Prepaid-Vertrag auch, eine Verzichtserklärung auszufüllen und darauf zu achten, dass das Guthaben 29,95 Euro für die Portierungsgebühr zur Abbuchung aufweist. Erst dann stellt der neue Anbieter eine Portierungsanfrage an den Alt-Anbieter. Und, bei einigen Prepaidanbietern ist es nötig, das die Karte gekündigt wird und KEINE Verzichtserklärung ausreicht (z.B. Fonic).

Welchen Anbieter muss ich/der Shop auswählen für meinen Anbieter:

Generell sind die meisten Anbieter direkt in der Programmliste in den Shops genannt. Doch sind einige Anbieter unter anderen Namen zu finden. Hier muss man drauf achten, sonst gibt es Probleme bei der Rufnummernmitnahme.  Folgend sind einige aufgelistet:

  • Mobilcom-Debitel: Anhand der ersten Buchstaben-Kundennummer kann man erkennen, ob man Debitel (SP), Mobilcom (MC) oder Cellway (CW) auswählen muss.
  • Fonic -> Telefonica O2
  • K-Classic mobil -> Telefonica O2
  • BILDmobil -> Moconta
  • DeutschlandSIM -> McSIM
  • FYVE -> CallYa Whitelabel / Allmobility Whitelabel
  • helloMobil O2 – Victor Vox
  • helloMobil Vodafone – McSIM

Zum Schluss, bleibt nur noch zu sagen, dass man bei einer Rufnummernmitnahme nicht nur auf einen reibungslosen Ablauf achten (Fristen, gleiche Adressdaten etc.) sollte, sondern auch auf das jeweilige Handynetz, damit die Rufnummernmitnahme überhaupt möglich ist. Viel Erfolg.

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Autor Bastian Ebert

Autor
Ich begleite die Entwicklungen im Bereich der Telekommunikation und des Mobilfunks bereits seit 2006 und schreibt regelmäßig zu den Theme Handytarife, Smartphones, Allnet Flat und zu den anderen Bereichen, die mit dem Mobilfunk zusammenhängen. Ziel ist es dabei die Verbraucher möglichst einfach und dennoch umfassend über die Produkte auf dem Markt zu informieren und vor allem die neuen Entwicklungen verständlich zu beschreiben. Bei Problemen oder Fragen - einfach die Kommentare nutzen oder micht direkt anschreiben. Mehr zu mir und meinem Hintergrund: Wer schreibt hier?

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