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So funktioniert die Rufnummernmitnahme zu und von BASE erfolgreich

 

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So funktioniert die Rufnummernmitnahme zu und von BASE erfolgreich – Wer zu BASE wechseln und gleichzeitig seine alte Rufnummer behalten möchte, für den gibt es bei der erfolgreichen Rufnummernmitnahme ein paar Hinweise zu beachten. Jedoch kann bei BASE nicht nur die Rufnummer mitgenommen werden, sondern auch die Festnetznummer vom alten Anbieter.

 
Die Rufnummernmitnahme zu BASE

Bevor man jedoch die Rufnummernmitnahme zu BASE beantragt, sollte man sich grundsätzlich bei einer Rufnummernmitnahme bewusst sein, ob man zum/ab Vertragsende oder vorzeitig vor Vertragsende zum neuem Anbieter übertragen möchte:

  • Rufnummer zum/ab Vertragsende: Hier kann bei der fristgerechten Kündigung des Alt-Vertrages, der Wunsch angegeben werden, dass eine Rufnummernmitnahme zum neuem Anbieter erfolgen soll. Bis spätestens 90 Tage nach Vertragsende beim alten Anbieter ist eine Rufnummernmitnahme zu BASE noch möglich.
  • Vorzeitige Rufnummernmitnahme: Die Rufnummer lässt  sich bereits vor Ende des Alt-Vertrages zu BASE mitnehmen. Voraussetzung ist jedoch, dass der bisherige Anbieter, eine Freigabe zur „vorzeitigen Rufnummernmitnahme“ erteilt. Diese „sofortige Freigabe“ muss beim Altanbieter schriftlich beantragt werden. Dabei bleibt der alte Vertrag von der vorzeitigen Rufnummernmitnahme unberührt. Sprich, die vereinbarten Vertragsbedingungen (Vertragslaufzeit, alle Grundgebühren etc.) haben weiterhin Bestand. BASE weist darauf hin, sich bei der Kundenhotline zu melden, falls diese Möglichkeit getroffen wird.

Steht die Entscheidung fest, gibt es noch wichtige Hinweise zu beachten, damit die Rufnummernmitnahme erfolgreich wird:

  • Kundendaten: Die Portierung der Rufnummer wird nur dann erfolgreich sein, wenn Rufnummer, (Firmen-) Name und Geburtsdatum beim alten Anbieter und bei BASE übereinstimmen. Sollte man Geschäfts- oder Firmenkunde sein, muss man zusätzlich die Kundennummer angeben, unter der die Rufnummer beim bisherigen Anbieter geführt wurde.
  • Gebühr für die Mitnahme der Rufnummer: Für die Portierung der Rufnummer zum neuem Anbieter, erhebt der bisherige Anbieter eine einmalige Portierungsgebühr (25-30 Euro). Bei Laufzeitverträgen wird die Gebühr automatisch zur letzten Mobilfunkrechnung addiert. Bei Prepaid Modellen wird sie entweder über das Guthaben oder per Überweisung bezahlt. Achtung: Als Prepaid-Kunde, muss man zudem beim Wechsel der Rufnummer eine Verzichtserklärung beim alten Anbieter abgeben und unterschreiben. Diese besagt, dass beispielsweise noch auf der Karte vorhandenes Restguthaben mit dem Umzug der Rufnummer erlischt. Damit die Portierungsgebühr beglichen werden kann, sollte also ausreichend Guthaben vorhanden sein.

Sind alle Hinweise verinnerlicht, lässt sich die Rufnummernmitnahme zu BASE folgendermaßen einleiten:

  1. Einen BASE Vertrag bestellen.
  2. Mit dem Postversand der BASE SIM-Karte wird gleichzeitig auch ein Antragsformular für die Rufnummernmitnahme versendet.
  3. Das Antragsformular ausfüllen und an BASE zurücksenden. Ab da an übernimmt BASE und stimmt sich mit dem alten Anbieter ab.
  4. BASE informiert über den „Portierungs“-Termin, an dem die alte Rufnummern zu BASE umgeschaltet wird. Solange erhält man mit der BASE SIM-Karte eine „vorläufige Mobilfunknummer“. Übrigens: Die vorläufige Mobilfunk-Rufnummer sollte unbedingt im Formular zur Mobilfunk-Rufnummernmitnahme eingetragen werden, nur dann kann der Auftrag bearbeitet werden.
  5. Wurde der Portierungstermin mitgeteilt, wird die alte Rufnummer in der Regel innerhalb weniger Minuten zwischen 0.00 und 6.00 Uhr ins BASE Netz umgeschaltet und bei allen Mobilfunkanbietern entsprechend hinterlegt.

Fehler treten meist nur dann auf, wenn die Fristen nicht eingehalten wurden oder gespeicherte Kundendaten abweichen oder Fehler enthalten. Die Kundendaten sollten schnellstmöglich mit dem aktuellen Anbieter abgeglichen werden, um die persönlichen Daten zu überprüfen und ggf. korrigieren zu lassen.

Die Festnetznummer mit zu BASE nehmen

Bei BASE ist es auch möglich die aktuelle Festnetznummer inklusive Vorwahl künftig mobil weiterzunutzen. Voraussetzung ist jedoch, dass sich für eine Festnetznummer-(Option) zum BASE Tarif entschieden wird. Bei Versand der BASE SIM-Karte liegt neben dem Antragsformular für die Rufnummer auch eines für die Festnetznummer bereit. Dieses auch Ausfüllen und an BASE zurücksenden. Hier erhält auch man auch erst einmal eine vorläufige Festnetznummer. Diese vorläufige Rufnummer wird dann bei der Portierung durch die gewohnte Festnetznummer ersetzt.

Allgemeines rund um die Mitnahme der Rufnummer

Haben Kunden ein Recht auf ihre Rufnummer?

Nach der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes sind Mobilfunk-Anbieter mittlerweile verpflichtet, die Mitnahme der Rufnummer zu einem anderen Anbieter zu ermöglichen. In § 46 Abs. 4 Telekommunikationsgesetz (TKG) heißt es dazu:

Um den Anbieterwechsel nach Absatz 1 zu gewährleisten, müssen Anbieter von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten insbesondere sicherstellen, dass ihre Endnutzer ihnen zugeteilte Rufnummern bei einem Wechsel des Anbieters von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten entsprechend Absatz 3 beibehalten können

Der aufnehmende Mobilfunkanbieter ist im Übrigen nicht verpflichtet, jeden Kunden zu akzeptieren (kein Kontrahierungszwang). In der Regel machen das mittlerweile aber alle Anbieter – niemand lehnt gerne neue Kunden ab.

Welche Kundendaten müssen übereinstimmen?

Die Mobilfunk-Unternehmen gleichen bei einer Portierung untereinander folgende Daten ab:
Abgefragte Kundendaten
Bei PrivatkundenBei Geschäftskunden
RufnummerRufnummer
NameName
GeburtsdatumKundennummer
 Nur wenn diese übereinstimmen, wird die Portierung der Rufnummer eingeleitet.

Was kann man bei Problemen tun?

Sollte es bei der Portierung der Rufnummer Probleme geben, kann man sich an die Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur wenden. Die Schlichtungsstelle ist eine neutrale Instanz im Rahmen des Telekommunikationsgesetzes und bietet genau bei solchen Fragen und Problemen.

Ob es sich lohnt ein Schlichtungsverfahren anzufangen ist aber nicht immer ganz klar, immerhin geht es in der Regel „nur“ um eine Rufnummer und der Aufwand, diese im privaten Bereich durch eine neue Nummer zu ersetzen, ist meistens überschaubar.

Was passiert, wenn die Portierungsfrist abgelaufen ist?

Eine Portierung kann unter Umständen auch nach der abgelaufenen Frist noch erfolgreich sein, allerdings gibt es dafür dann keine Garantie mehr. Es ist durchaus denkbar, dass die Nummer dann bereits neu vergeben wurde und damit ist sie dann natürlich nicht mehr portierbar. Aus diesem Grund sollte man sich in jedem Fall an die Fristen halten, denn nur dann gibt es eine Sicherheit für die Mitnahme der Rufnummer.

Video: BASE Simkarte sperren

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Autor Bastian Ebert

Autor
Ich begleite die Entwicklungen im Bereich der Telekommunikation und des Mobilfunks bereits seit 2006 und schreibt regelmäßig zu den Theme Handytarife, Smartphones, Allnet Flat und zu den anderen Bereichen, die mit dem Mobilfunk zusammenhängen. Ziel ist es dabei die Verbraucher möglichst einfach und dennoch umfassend über die Produkte auf dem Markt zu informieren und vor allem die neuen Entwicklungen verständlich zu beschreiben. Bei Problemen oder Fragen - einfach die Kommentare nutzen oder micht direkt anschreiben. Mehr zu mir und meinem Hintergrund: Wer schreibt hier?

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