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Die Rufnummernmitnahme zu McSIM – So funktioniert´s

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McSIM LTE Handytarife
Entscheidet man sich für einen Mobilfunkanbieter, so hat das oft die Konsequenz eine neue Rufnummer zu erhalten. Nicht ganz von Vorteil, denn Freunde und Bekannte müssen über den Rufnummernwechsel informiert werden, dass ist sehr aufwendig. Doch inzwischen bieten viele Mobilfunkanbieter die Möglichkeit, die alte Rufnummer mit in den neuen Vertrag zu übernehmen, auch McSIM bietet den Service. Wie allerdings die Rufnummernmitnahme zum Erfolg wird, stellt viele Kunden vor ein neues Problem. Bei McSIM kann man sich jedoch an einer einfachen Reihenfolge orientieren:

  1. Altanbieter die Rufnummernmitnahme mitteilen bzw. Altvertrag kündigen und Bestätigung abwarten
  2. Mit der Bestätigung zur Rufnummernmitnahme vom Altanbieter, anfallende Gebühren bezahlen
  3. Bestellung bei McSIM mit Rufnummernmitnahme einleiten und korrekte Vertragsdaten eingeben
  4. McSIM leitet die Rufnummernmitnahme ein und teilt den „Portierungstermin“ mit

Der McSIM 8-Cent Tarif im Überblick

[Mcsim]

 

Termine beachten bzw. sich für eine Art der Rufnummernmitnahme entscheiden

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten die Rufnummer zum neuem Anbieter zu übertragen bzw. zu portieren:

Die Vorzeitige Rufnummernmitnahme: Das bedeutet, die Rufnummer kann vorzeitig aus einem noch laufenden Vertragsverhältnis beim bisherigen Anbieter zu McSIM übertragen werden. Voraussetzung ist jedoch, dass der bisherige Anbieter, eine Freigabe zur „vorzeitigen Rufnummernmitnahme“ erteilt. Diese „sofortige Freigabe“ muss beim Altanbieter schriftlich beantragt werden. Dabei bleibt der alte Vertrag von der vorzeitigen Rufnummernmitnahme unberührt. Sprich, die vereinbarten Vertragsbedingungen (Vertragslaufzeit, alle Grundgebühren etc.) haben weiterhin Bestand. Nur die Rufnummer wird bereits zum neuem Anbieter portiert und ist nach Auftragserteilung zum nächstmöglichen Zeitpunkt verfügbar.

Mitnahme der Rufnummer zum Vertragsende: Hier kann bei der fristgerechten Kündigung des Alt-Vertrages, der Wunsch angegeben werden, dass eine Rufnummernmitnahme zum neuem Anbieter erfolgen soll. Vom Alt-Anbieter sollte hierzu eine Bestätigung der Rufnummernmitnahme verlangt bzw. abgewartet werden. Das Vertragsende darf dabei nicht mehr als 123 Tage in der Zukunft liegen. Ist der Alt-Vertrag bereits beendet worden, ist die Rufnummernmitnahme noch maximal 85 Tage nach der Deaktivierung möglich.

Wichtige Hinweise zur erfolgreichen Portierung bzw. Rufnummernmitnahme

  • Die Portierung der Rufnummer wird nur dann erfolgreich sein, wenn Rufnummer, (Firmen-) Name und Geburtsdatum beim alten Anbieter und bei McSIM übereinstimmen. Sollte man Geschäfts- oder Firmenkunde sein, muss man zusätzlich die Kundennummer angeben, unter der deine Rufnummer beim bisherigen Anbieter geführt wurde. Sollten sich während dieser Zeit die persönlichen Daten geändert haben, erhält man von McSIM umgehend ein Formular, welches nach ausgefüllter Rücksendung die Rufnummernmitnahme dennoch ermöglicht.
  • Für die Portierung der Rufnummer zum neuem Anbieter, erhebt der bisherige Anbieter eine einmalige Portierungsgebühr (25-30 Euro). Bei Laufzeitverträgen wird die Gebühr automatisch zur letzten Mobilfunkrechnung addiert. Bei Prepaid Modellen wird sie entweder über das Guthaben oder per Überweisung bezahlt. Achtung: Als Prepaid-Kunde, muss man zudem beim Wechsel der Rufnummer eine Verzichtserklärung beim alten Anbieter abgeben und unterschreiben. Diese besagt, dass beispielsweise noch auf der Karte vorhandenes Restguthaben mit dem Umzug der Rufnummer erlischt. Damit die Portierungsgebühr beglichen werden kann, sollte also ausreichend Guthaben vorhanden sein.

In der Regel braucht McSIM ca. 7 Tage, um die alte Rufnummer erfolgreich zu portieren. Dies setzt aber auch voraus, dass der Vertrag beim Altanbieter gekündigt wurde bzw. die Fristen eingehalten wurden. Sobald vom Altanbieter ein Datum für den Portierungstermin bestätigt wird, versendet McSIM die neue SIM-Karte und teilt dem Portierungstermin mit. Während die Portierung läuft, kann die Rufnummer von McSIM vorerst verwendet werden.

Allgemeines rund um die Mitnahme der Rufnummer

Haben Kunden ein Recht auf ihre Rufnummer?

Nach der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes sind Mobilfunk-Anbieter mittlerweile verpflichtet, die Mitnahme der Rufnummer zu einem anderen Anbieter zu ermöglichen. In § 46 Abs. 4 Telekommunikationsgesetz (TKG) heißt es dazu:

Um den Anbieterwechsel nach Absatz 1 zu gewährleisten, müssen Anbieter von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten insbesondere sicherstellen, dass ihre Endnutzer ihnen zugeteilte Rufnummern bei einem Wechsel des Anbieters von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten entsprechend Absatz 3 beibehalten können

Der aufnehmende Mobilfunkanbieter ist im Übrigen nicht verpflichtet, jeden Kunden zu akzeptieren (kein Kontrahierungszwang). In der Regel machen das mittlerweile aber alle Anbieter – niemand lehnt gerne neue Kunden ab.

Welche Kundendaten müssen übereinstimmen?

Die Mobilfunk-Unternehmen gleichen bei einer Portierung untereinander folgende Daten ab:
Abgefragte Kundendaten
Bei Privatkunden Bei Geschäftskunden
Rufnummer Rufnummer
Name Name
Geburtsdatum Kundennummer
 Nur wenn diese übereinstimmen, wird die Portierung der Rufnummer eingeleitet.

Was kann man bei Problemen tun?

Sollte es bei der Portierung der Rufnummer Probleme geben, kann man sich an die Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur wenden. Die Schlichtungsstelle ist eine neutrale Instanz im Rahmen des Telekommunikationsgesetzes und bietet genau bei solchen Fragen und Problemen.

Ob es sich lohnt ein Schlichtungsverfahren anzufangen ist aber nicht immer ganz klar, immerhin geht es in der Regel „nur“ um eine Rufnummer und der Aufwand, diese im privaten Bereich durch eine neue Nummer zu ersetzen, ist meistens überschaubar.

Was passiert, wenn die Portierungsfrist abgelaufen ist?

Eine Portierung kann unter Umständen auch nach der abgelaufenen Frist noch erfolgreich sein, allerdings gibt es dafür dann keine Garantie mehr. Es ist durchaus denkbar, dass die Nummer dann bereits neu vergeben wurde und damit ist sie dann natürlich nicht mehr portierbar. Aus diesem Grund sollte man sich in jedem Fall an die Fristen halten, denn nur dann gibt es eine Sicherheit für die Mitnahme der Rufnummer.

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