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So lässt sich die Rufnummer mit zu EDEKAmobil mitnehmen

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So lässt sich die Rufnummer mit zu EDEKAmobil mitnehmen – Beim Wechsel zu einem neuem Mobilfunkanbieter sich von der alten Rufnummern zu trennen, fällt schwer. Trennen von der alten Rufnummer muss man sich jedoch nicht, die lässt sich auch mitnehmen bzw. portieren. EDEKAmobil belohnt sogar die Rufnummernmitnahme mit 25 Euro Bonusguthaben. Wie das genau funktioniert und was man dabei beachten muss, gibt es kurz im Überblick erklärt.

Hinweis: Dieser Artikel bezieht sich konkret auf die Vorgehensweise bei EDEKAmobil. Wer die neuen Tarife wie EDEKA Smart nutzt, sollte stattdessen dieser Artikel dazu lesen, dort geht es im Detail um die Rufnummernmitnahme bei EDEKA Smart.

Rufnummernmitnahme zu EDEKAmobil

Um die Rufnummernmitnahme bei EDEKAmobil einzuleiten, sollte zuvor geklärt werden, ob bereits eine EDEKAmobil SIM-Karte vorhanden ist oder erst bestellt werden soll. Wichtig ist das jedoch nur für die Einleitung der Rufnummernmitnahme zu EDEKA-mobil, bei der die Daten des Alt-Vertrages eingegeben werden müssen.

Zudem sollte auch die Art der Rufnummernmitnahme beachtet werden, denn es gibt zwei Möglichkeiten, um die bisherige Rufnummer zu portieren: Einmal vor Ende des Alt-Vetrages und zum Ende des Alt-Vertrages.

: Bei fristgerechter Kündigung des Altvertrages einfach dem Anbieter mitteilen, dass der Wunsch besteht, die Rufnummer zu portieren. Nach Vertragsende ist eine Rufnummernmitnahme beim Alt-Anbieter auch noch bis zu  90 Tage möglich.

Rufnummernmitnahme VOR Ende der Vertragslaufzeit: Es ist auch möglich, die Rufnummer bereits deutlich vor Ende des Altvertrages zu portieren. Hierbei sollte unbedingt eine schriftliche Erklärung zur vorzeitigen Rufnummernmitnahme beim Alt-Anbieter erfolgen. Der alte Vertrag bleibt von der vorzeitigen Rufnummernmitnahme jedoch unberührt. Das bedeutet, dass die vereinbarten Vertragsbedingungen (Vertragslaufzeit, alle Grundgebühren etc.) weiterhin Bestand haben.

Für ALT-Prepaid-Verträge gilt: Grundsätzlich sollte hier immer eine Verzichtserklärung (Kündigung eines Prepaid-Vertrages) an den Alt-Anbieter gesendet werden. Außerdem erfolgt die Zahlung der Portierungsgebühr bei Prepaid-Verträgen, üblicherweise über das Prepaid-Guthaben (in seltenen Fällen ist auch per Überweisung zu zahlen). Es sollte sichergestellt werden, dass ausreichend Guthaben auf dem Prepaid-Guthaben vorhanden ist.

Sollten die obigen Fragen geklärt sein, findet sich online auf EDEKAmobil ein Formular zur Rufnummernmitnahme und ein Kündigungshelfer beim Altvertrag mit Wunsch auf Rufnummernmitnahme. Ein Service, der die Rufnummernmitnahme zu EDEKAmobil deutlich erleichtert.

Schritte zur Rufnummernmitnahme zu EDEKAmobil

Um die Rufnummer zu EDEKAmobil erfolgreich zu portieren, empfiehlt es sich folgende Schritte zu beachten:

  1. Kündigung Alt-Vertrag: Vertrag beim Alt-Anbieter kündigen bzw. Rufnummernmitnahme beim Alt-Anbieter beantragen.
  2. Portierungsbegühr bezahlen: Bei der Rufnummernmitnahme stellt der alte Anbieter eine Portierungsgebühr (ca. 25-30 Euro) in Rechnung.
  3. EDEKAmobil Startset erwerben: Ist die Gebühr gezahlt, kann die EDEKAmobil SIM-Karte bestellt werden.
  4. EDEKAmobil registrieren: Wurde die EDEKAmobil im Handel erworben, so sollte diese zunächst registriert bzw. freigeschaltet werden. Bei Online-Bestellung ist die SIM-Karte bereits freigeschaltet.
  5. Die Rufnummernmitnahme bei EDEKAmobil beantragen: Online lässt sich bequem die Rufnummer zu EDEKAmobil beantragen, hierzu kann direkt der Antragsservice bei EDEKAmobil genutzt werden. Beim anschließenden Ausfüllen des Formulars zur Rufnummernmitnahme, sollte die EDEKAmobil Handynummer für die Zuordnung mit angegeben werden. Wichtig ist hierbei auch, dass alle weiteren Angaben auf dem Formular, den Angaben beim bisherigen Anbieter entsprechen.

Ist der Antrag auf Rufnummernmitnahme bei EDEKAmobil eingegangen, so kümmert sich EDEKAmobil um den Rest. Sprich, man wird darüber informiert, wann die alte Rufnummer übernommen werden kann. Währenddessen, lässt sich mit der EDEKAmobil bereitgestellten Rufnummer telefonieren. Ist die bisherige Rufnummer jedoch zu EDEKAmobil erfolgreich portiert, erhält man eine neue SIM-Karte mit der gewohnten Rufnummer, allerdings vorerst ohne Startguthaben. Hierzu muss sich mit EDEKAmobil erneut in Verbindung gesetzt werden, um die neue SIM-Karte zu aktivieren. Im selben Schritt wird auch das bisherige Guthaben auf die neue Karte übertragen und die alte EDEKAmobil SIM-Karte deaktiviert. Die Rufnummernmitnahme zu EDEKAmobil ist damit erfolgreich abgeschlossen.

Allgemeines rund um die Mitnahme der Rufnummer

Haben Kunden ein Recht auf ihre Rufnummer?

Nach der Novellierung des Telekommunikationsgesetzes sind Mobilfunk-Anbieter mittlerweile verpflichtet, die Mitnahme der Rufnummer zu einem anderen Anbieter zu ermöglichen. In § 46 Abs. 4 Telekommunikationsgesetz (TKG) heißt es dazu:

Um den Anbieterwechsel nach Absatz 1 zu gewährleisten, müssen Anbieter von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten insbesondere sicherstellen, dass ihre Endnutzer ihnen zugeteilte Rufnummern bei einem Wechsel des Anbieters von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten entsprechend Absatz 3 beibehalten können

Der aufnehmende Mobilfunkanbieter ist im Übrigen nicht verpflichtet, jeden Kunden zu akzeptieren (kein Kontrahierungszwang). In der Regel machen das mittlerweile aber alle Anbieter – niemand lehnt gerne neue Kunden ab.

Welche Kundendaten müssen übereinstimmen?

Die Mobilfunk-Unternehmen gleichen bei einer Portierung untereinander folgende Daten ab:
Abgefragte Kundendaten
Bei PrivatkundenBei Geschäftskunden
RufnummerRufnummer
NameName
GeburtsdatumKundennummer
 Nur wenn diese übereinstimmen, wird die Portierung der Rufnummer eingeleitet. Sollte sich bei den eigenen Daten etwas geändert haben, ist es sinnvoll, diese vor der Portierung beim alten Anbieter noch auf den neusten Stand zu bringen, damit es während der Übertragung der Rufnummer zum neuen Anbieter keine Probleme gibt.

Was kann man bei Problemen tun?

Sollte es bei der Portierung der Rufnummer Probleme geben, kann man sich an die Schlichtungsstelle der Bundesnetzagentur wenden. Die Schlichtungsstelle ist eine neutrale Instanz im Rahmen des Telekommunikationsgesetzes und bietet genau bei solchen Fragen und Problemen.

Ob es sich lohnt ein Schlichtungsverfahren anzufangen ist aber nicht immer ganz klar, immerhin geht es in der Regel “nur” um eine Rufnummer und der Aufwand, diese im privaten Bereich durch eine neue Nummer zu ersetzen, ist meistens überschaubar.

Was passiert, wenn die Portierungsfrist abgelaufen ist?

Eine Portierung kann unter Umständen auch nach der abgelaufenen Frist noch erfolgreich sein, allerdings gibt es dafür dann keine Garantie mehr. Es ist durchaus denkbar, dass die Nummer dann bereits neu vergeben wurde und damit ist sie dann natürlich nicht mehr portierbar. Aus diesem Grund sollte man sich in jedem Fall an die Fristen halten, denn nur dann gibt es eine Sicherheit für die Mitnahme der Rufnummer.

Autor Bastian Ebert

Autor
Ich begleite die Entwicklungen im Bereich der Telekommunikation und des Mobilfunks bereits seit 2006 und schreibt regelmäßig zu den Theme Handytarife, Smartphones, Allnet Flat und zu den anderen Bereichen, die mit dem Mobilfunk zusammenhängen. Ziel ist es dabei die Verbraucher möglichst einfach und dennoch umfassend über die Produkte auf dem Markt zu informieren und vor allem die neuen Entwicklungen verständlich zu beschreiben. Bei Problemen oder Fragen - einfach die Kommentare nutzen oder micht direkt anschreiben. Mehr zu mir und meinem Hintergrund: Wer schreibt hier?

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