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Checkliste für den neuen Handyvertrag – das sollten Sie beachten

Checkliste für den neuen Handyvertrag – das sollten Sie beachten
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Mittlerweile gibt es einige LTE Tarife im D1 Netz

Handytarife haben viele Regelungen im Kleingedruckten

Checkliste für den neuen Handyvertrag – das sollten Sie beachten – Wer nach einem neuen Handytarif bzw. Handyvertrag sucht, sollte einige wichtige Punkt im Hinterkopf behalten, u sicher zu stellen, das man auch wirklich einen günstigen und passenden Vertrag bekommt. Wir haben hier die wichtigsten Fragen und Entscheidungsgründe als Checkliste zusammengestellt. Diese Checkliste kann sowohl im Netz verwendet werden, man kann aber auch den Händler vor Ort diese Fragen stellen.

Feste Kosten – welche Kosten entstehen monatlich?

  • Welche Kosten müssen monatlich fix bezahlt werden?
  • Wie hoch ist die Aktivierungsgebühr
  • Wie hoch fällt der Kaufpreis für das Handy (soweit vorhanden) aus?
  • Fallen Versandkosten an?

Einige Anbieter erlauben es, die Aktivierungsgebühr erstatten zu lassen wenn man eine SMS an eine bestimmte Nummer sendet. Nach solchen Möglichkeiten sollte man sich ebenfalls erkundigen.

Bei den neueren Tarifen sollte man auch unbedingt darauf achten, ob im Tarif eine sogenannten Datenautomatik vorhanden ist. Dieser Mechanismus kann die monatlichen Kosten erhöhen, in dem nach Verbrauch der monatlichen Inklusiv-Volumens zusätzliche Volumen gegen Aufpreis gebucht wird. Bei vielen Anbietern gerade im o2 Netz (wie Smartmobil, Maxxim oder WinSIM) kann diese Automatik teilweise nicht mehr deaktiviert werden. Überschreitet man dann das monatlichen Datenvolumen, zahlt man mehr. Diese Datenautomatik muss aber deutlich beim Tarif kommuniziert werden – es reicht in dem Fall nicht aus, wenn sie nur in den AGB oder im Kleingedruckten bzw. dem Sternchen-Text erwähnt wird.

Welche Leistungen sind inklusive?

Die Inlusivleistungen sind mittlerweile ein wichtiger Faktor bei einem Handytarif geworden. Man sollte bei diesen Punkten daher genau hin schauen. Insbesondere bei den Flatrates im Datenbereich ist es wichtig auf Faktoren wie Speed, monatliches Volumen und Einschränkungen zu achten.

Daneben sind aber auch andere Punkte relevant:

  • Gibt es Freiminuten oder FreiSMS?
  • Ist eine Internet Flatrate inklusive und welchen Speed und welches monatliche Freivolumen bietet diese Flat?
  • Dürfen im Netz Instant Messenger, VoIP und Peer-to-Peer Dienste genutzt werden?

Einige Anbieter haben noch Zusatzleistungen wie kostenfreie Musikportale usw. mit im Angebot. Das kann sinnvoll sein, wenn man diese Dienste auch nutzen will. Möchte man ohnehin keinen Nutzen daraus ziehen, kann man diese Leistungen auch ignorieren.

Vorsicht ist bei Testangeboten angeraten. Diese werden oft für einige Monate kostenlos mit Angeboten und wandeln sich bei einigen Anbietern in kostenpflichtige Dienste um, wenn man nicht rechtzeitig kündigt. Oft werden Sicherheitspakete oder Online-Speicher (Cloud) auf diese Weise an Tarife gekoppelt. Wer den Zeitpunkt zur Kündigung verpasst, zahlt  längere Zeit unter Umständen für einen Dienst, der gar nicht benötigt. Falls man dieses Services nicht möchte, sollte man sie daher im besten Falle gar nicht mit bestellen – auch nicht als Testphase. Falls man sie nicht direkt im Bestellprozess abwählen kann, sollte man sie dann direkt nach Vertragsabschluss kündigen. Dann besteht keine Gefahr, dass die Testangebote in kostenpflichtige Angebote über gehen.

Welche Leistungen müssen extra bezahlt werden?

Dabei ist nicht nur wichtig, welche Leistungen extra bezahlt werden müssen, sondern auch welche Kosten entstehen, wenn Pauschalleistungen aufgebraucht sind. Wer häufiger im Ausland unterwegs ist, sollte sich auch die Auslandstarife und Roamingkosten anschauen.

Ansonsten sind die häufigsten Punkte in dem Bereich:

  • Gibt es eine Internet Flat oder muss nach dem Freivolumen zusätzlich Geld für das Surfen bezahlt werden?
  • Gibt es eine Datenautomatik die automatisch (kostenpflichtig) Volumen nachbucht?
  • Welche Kosten entstehen für SMS/Gesprächsminuten nach dem Aufbrauchen der Freiminuten und -SMS?

Wer weitere Leistungen benötigt (beispielsweise die Mailbox, Auslandsverbindungen oder eine Hotline) sollte sich gezielt auch danach erkundigen.

Welche Rahmenbedingungen gibt es?

Neben den Kosten und Leistungen sind auch noch andere Details und Tarifbedingungen wichtig, die darüber entscheiden, ob ein Tarif ein guter oder schlechter Angebot darstellt. Das betrifft vor allem das genutzte Mobilfunk-Netz, dass für einen Abschluss sehr wichtig ist, da es Auskunft darüber gibt, welche Netzqualität man mit dem Tarif erwarten kann. Es gibt aber auch noch einige andere Punkte, deie dafür relevant sind:

  • Wie lange ist die Mindestvertragslaufzeit des Tarifs?
  • Wie lang ist die Kündigungsfrist des Tarifes?
  • Können Zusatzoptionen schneller gekündigt werden bzw. wie lang ist deren Laufzeit?
  • Gibt es zusätzliche Optionen die separat gekündigt werden müssen?

Grundsätzlich gilt: je kürzer die Laufzeit desto flexibler ist ein Handytarif. Wer sich nicht sicher ist ob ein Vertrag wirklich passt, sollte auf Anbieter zurück greifen, die kurze Mindestlaufzeiten und kurze Kündigungsfristen bieten. Wenn der Tarif passt kann man in der Regel problemlos auf längere Laufzeitverträge wechseln.

Bei den Zusatzoptionen gibt es gerade im Discount-Bereich einige Anbieter, die kostenfreie Optionen mit zum Tarif verkaufen, die dann nach zwei oder drei Monaten kostenpflichtig werden, wenn man nicht kündigt. Danach sollte man sich gezielt erkundigen um sicher zu stellen, dass man den Kündigungstermin für diese Zusatzleistungen nicht verpasst.

Wer ist der Vertragspartner und wie muss gekündigt werden?

Bei Tarifen, die man direkt beim jeweiligen Anbieter bucht, ist in der Regel auch dieser Anbieter Ansprechpartner für Vertragsfragen und die Kündigung. Das muss aber nicht immer der Fall sein. Viele Drittanbieter sind nur Vermittler von Tarifen der Netzbetreiber und daher ist das Vertragsverhältnis hier etwas komplexer aufgebaut. Der Vertragspartner ist dann oft nicht das Unternehmen, dass den Vertrag vermittelt hat sondern der Anbieter des Tarifes selbst.

So heißt es beispielsweise in den AGB von Handybude:

Im Verhältnis des Kunden zu einem Mobilfunkbetreiber (z.B. im Rahmen eines Mobilfunkvertrages) gelten zudem die jeweiligen Bedingungen des Mobilfunkbetreibers. Insoweit sind wir nicht direkt am Vertragsverhältnis beteiligt sondern allenfalls bei Vertragsschluss für beide Parteien vermittelnd tätig. Hinsichtlich der etwaigen Bedingungen der Mobilfunkanbieter wird auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen derselben verwiesen

In diesem Fall vermittelt das Unternehmen Tarife von der Telekom oder Vodafone und diese Tarife werden auch direkt mit der Telekom und Vodafone geschlossen. Das sollte man vorher klären, denn das ist wichtig für:

  • Support und Hotline bei Vertragsfragen
  • Kündigungsschreiben, die dann direkt an den jeweiligen Anbieter gehen müssen
  • es gelten die AGB des jeweiligen Anbieters für den Handytarif

Im Geschäft sollte man daher direkt nachfragen, mit wem hier ein Vertrag geschlossen wird. Im Internet ist das meistens nicht so einfach, hier hilft aber in der Regel ein Blick in die AGB oder in das Kleingedruckte.  Falls man den Vertragspartner gar nicht heraus finden kann, sollte man unter Umständen von so einem Handytarif Abstand nehmen. Es ist in der Regel kein gutes Zeichen, wenn bereits beim Vertragsabschluss so wenig Transparenz herrscht.

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